Olga Lander. Sowjetische Kriegsfotografin im Zweiten Weltkrieg. Hrsg. Museum Berlin-Karlshorst e.V.

Olga Lander (1909-2006) ist eine von nur fünf Fotografinnen unter den 200 sowjetischen Kriegsfotografen im Zweiten Weltkrieg. Ohne Genehmigung ihrer Vorgesetzten - ein in der damaligen Sowjetunion unerhörter Vorgang - wechselt sie 1943 den Arbeitsplatz und wird Fotokorrespondentin einer Frontzeitung. Für die Zeitung der 3. Ukrainischen Front "Sowjetskij Woin" (Sowjetkämpfer) hält sie seitdem neben Kampfhandlungen auch den Alltag der Soldaten jenseits der Gefechte im Bild fest.

ISBN 978-3-96311-117-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst würdigt die Arbeit von Olga Lander erstmals in Deutschland in einer umfassenden Sonderausstellung. Der Begleitband zur Ausstellung enthält Beiträge zum Wirken Olga Landers, der Tätigkeit weiterer Kriegsfotografinnen in Europa zwischen 1914 und 1945 sowie zum Einsatz sowjetischer Frauen im Zweiten Weltkrieg. Ein umfassender Bildteil schließt den Band ab.

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Inhaltsverzeichnis

Dank euch, Befreierinnen! Vor 74 Jahren kapitulierte die faschistische Wehrmacht. Der Sieg ist auch ein Verdienst von rund 800.000 Rotarmistinnen und zahlreichen Partisaninnen Von Claudia Wangerin → junge Welt 08.05.2019

Presse:

»Diese Einfachheit, diese Klarheit gibt den Fotos eine ungeheure Wucht und zieht uns in einen wahren Bann.« Frank Willmann, kulturexpresso.de

»Die Bilder, die einen am stärksten in Bann ziehen, zeigen nicht den Kampf, sie zeigen den Alltag an der Front.« Susanne Lenz, Berliner Zeitung

 

Erstellt: 10.05.2019 - 07:23  |  Geändert: 21.05.2019 - 11:19