BREXIT. Von Rudolf G. Adam

Der Brexit bildet eine historische Zäsur, dessen Wurzeln siebzig Jahre zurückreichen. Seine Folgen werden lange nachwirken. Die Entscheidung Englands für den Brexit hat die dort schwelende EU-Debatte nicht gelöscht, sondern erst richtig entfacht und das Land unversöhnlicher gespalten als je zuvor. Die angeblichen Vorteile des Brexit bleiben vage, seine ökonomischen Probleme sind hingegen konkret. Die EU ihrerseits steht vor einer existentiellen Krise.

ISBN 978-3-658-24589-4     19,99 €  Portofrei     Bestellen

Der Mythos der Unumkehrbarkeit und der Anspruch, das manifest destiny Europas zu verkörpern, sind dahin. Die EU verliert ein wichtiges, leistungsfähiges und wirtschaftlich starkes Mitglied. Der Autor, selbst jahrelang als Diplomat an der Deutschen Botschaft in London tätig, zeigt in diesem Buch eingängig auf, wie es zum Volksentscheid für den Brexit kommen konnte und wie das Ergebnis zu bewerten ist. Welche Ansätze verfolgt Theresa May mit ihrem Kabinett, um das Votum der Wähler umzusetzen? Welche Zukunftsperspektiven ergeben sich daraus für das Vereinigte Königreich? Welche Folgen könnte dessen Ausscheiden für die EU insgesamt, insbesondere aber für Deutschland haben?

Die Antworten auf diese Fragen bilden die Grundlage für die spannenden und anschaulich gestalteten Analysen und Diagnosen des Autors. Das Buch ist der erste Ansatz, den Brexit umfassend als historisches Ereignis in allen seinen unterschiedlichen Aspekten zu begreifen. Es beruht auf wissenschaftlicher Forschung sowie auf umfangreichen Recherchen, persönlichen Interviews und direkten Kontakten aus seiner Zeit als Diplomat. Niemand, der sich für den Brexit und seine Folgen interessiert, kommt an diesem Buch vorbei!

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Der Autor:

Rudolf G. Adam gehörte fast vierzig Jahre dem Diplomatischen Dienst an. Auch außerhalb des Auswärtigen Amtes konnte er einen umfangreichen Erfahrungsschatz sammeln: Neben Stationen in Singapur, Peking und Moskau war Adam als Redenschreiber für Bundespräsident von Weizsäcker tätig, Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes sowie Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Danach führte ihn der Weg zurück an die Botschaft Moskau. Er beschloss seine Laufbahn an der Botschaft London, die er zuletzt als Chargé d’Affairs leitete. 

 

Erstellt: 16.04.2019 - 05:59  |  Geändert: 16.04.2019 - 05:59

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