Vergessene Kriege der Roten Armee. Von Ralf Rudolph und Uwe Markus

Die Rote Armee entstand Anfang des Jahres 1918. Die Truppe erhielt ihre Feuertaufe in den Kämpfen des Bürgerkrieges und bei der Abwehr der ausländischen Intervention. In etlichen fast vergessenen Kriegen und verdeckten Militäroperationen der 20er und 30er Jahre mussten sich Soldaten und Kommandeure bewähren. Eine tragische Zäsur war die Terrorwelle, die sich ab 1937 gegen das Offizierskorps der Roten Armee richtete. Diese Enthauptung der Truppe hatte verheerende Auswirkungen auf deren Kampfwert, was sich vor allem im sogenannten Winterkrieg gegen Finnland und in den ersten Monaten nach dem Überfall der Wehrmacht zeigte. Die Armee musste sich im Abwehrkampf erneuern – eine Herausforderung, die mit hohem Blutzoll bestanden wurde.

ISBN 978-3-00-061802-4  21,40 €  Portofrei  Bestellen

 

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Inhaltsverzeichnis

Die Rote Armee und ihre „vergessenen Kriege“: Zwischen Triumph und Tragödie – Die 1918 gegründete „Rote Armee der Arbeiter und Bauern“ hat das junge Sowjetrussland im Bürgerkrieg und gegen ausländische Interventionen vor dem Untergang bewahrt. Mit hohem Blutzoll hat sie später den deutschen Faschismus besiegt. Ein Buch berichtet nun über ihre „vergessenen Kriege“ in der Zwischenzeit wie über die Folgen von Stalins Terror. Von Tilo Gräser → Sputnik 23.02.2019

Vorabdruck. Gescheiterter Revolutionsexport. Im Polnisch-Sowjetischen Krieg von 1919/20 erlitt der junge Sowjetstaat eine Niederlage. Fortan konzentrierten sich die Bolschewiki auf die Konsolidierung der Macht im eigenen Land → junge Welt 31.01.2019

 

Erstellt: 03.02.2019 - 06:55  |  Geändert: 14.06.2019 - 06:47

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