Inszenierung von Politik. Zur Funktion von Privatheit, Authentizität, Personalisierung und Vertrauen. Von Barbara Hans

Barbara Hans analysiert die Personalisierung von Politikern und entwickelt eine multidisziplinäre Theorie der medialen Inszenierung von Privatheit. "Sie kennen mich", sagte Angela Merkel im Wahlkampf 2013 - der Satz kommt simpel daher, und doch ist er voraussetzungsreich. Warum inszenieren sich Politiker als Privatpersonen und was sind die Charakteristika dieser Inszenierung? Die Politik braucht das Vertrauen der Bürger.

ISBN 978-3-658-14728-0     54,99 €  Portofrei     Bestellen

Die mediale Inszenierung von Privatheit vermittelt Indikatoren für die Vertrauenswürdigkeit politischer Akteure. Authentizität ist Voraussetzung und Erfolgsbedingung dieser Inszenierung der Uninszeniertheit.

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Inhaltsverzeichnis

Barbara Hans, die Chefredakteurin von Spiegel Online, hat in einem bemerkenswerten Beitrag das Problem Journalismus und Filterblasen angesprochen. Sie schreibt: "Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass wir uns entfernt haben von unseren Lesern. Dass unsere Wahrnehmung eingeschränkt ist. Unsere blinden Flecken sind zu groß geworden. Wir haben uns geirrt, und alle haben es mitbekommen. Wir halten den Nutzern ihre Filterblasen vor. Und verkennen unsere eigenen." Wie lassen sich denn die Filterblasen im journalistischen Feld zum Platzen bringen? → Spiegel online 16.08.2018

Die Autorin:

Dr. Barbara Hans ist Chefredakteurin einer großen deutschen Nachrichtenredaktion. Sie studierte Politik-, Kommunikations- und Kulturwisssenschaft in Münster und Sussex, Großbritannien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind politische Kommunikation, Vertrauen, Privatheit und digitaler Journalismus.

 

Erstellt: 19.12.2018 - 05:06  |  Geändert: 19.12.2018 - 11:06

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