Traurige Moderne. Eine Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Homo americanus. Von Emmanuel Todd

Familienstrukturen sind der unbewusste Motor der Geschichte. Von dieser bahnbrechenden Erkenntnis aus erzählt Emmanuel Todd die Geschichte der Menschheit neu: Vom frühen Homo sapiens, der in Kleinfamilien lebte, über die großen Kulturen des Altertums mit ihren immer komplexeren Großfamilien bis zur Rückkehr des Homo americanus zur Kernfamilie der Steinzeit. Wer die Lage der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts verstehen will, sollte dieses luzide Buch des großen französischen Querdenkers lesen.

ISBN 978-3-406-72475-6     29,95 €  Portofrei     Bestellen

Westliche Waren und Lebensstile dringen bis in die letzten Winkel der Welt vor, und doch sind wir von einer globalen Einheitskultur weit entfernt. Emmanuel Todd zeigt, wie sich seit der Steinzeit unterschiedliche Familiensysteme verbreitet haben, die bis heute die Mentalitäten zutiefst prägen. Er beschreibt die Dynamik der amerikanischen Gesellschaft mit ihren primitiven Kleinfamilien und die Unbeweglichkeit von Kulturen mit hochkomplexen patriarchalischen Großfamilien, und er erklärt den europäischen Konflikt zwischen einer deutschen Stammfamiliengesellschaft und Gebieten mit egalitären Familienstrukturen. Werden diese tief verankerten Unterschiede bei der Lösung der gegenwärtigen Krisen nicht berücksichtigt, gerät die Demokratie unter die Räder. "Unsere Moderne", so Todd, "erinnert an einen Marsch in die Knechtschaft."

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→  Inhalt und Leseprobe

Der französische Wissenschaftler Emmanuel Todd bescheinigt Deutschland eine "demographische Außenpolitik". Die Sicherung von Zuwanderern für die deutsche Wirtschaft sei eines der Hauptziele der Bundesregierung. Eine steile These? Nicht unbedingt. → RT Deutsch 08.12.2018

 

Erstellt: 09.12.2018 - 07:09  |  Geändert: 17.06.2019 - 16:57

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