Im Kampf gegen Nazideutschland. Die Berichte der Frankfurter Schule für den amerikanischen Geheimdienst 1943-1949 von Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer

Sie schrieben gegen Hitler. Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer, die in den 1930er Jahren vor der nationalsozialistischen Verfolgung ins Exil in die USA geflohen waren, für das Office of Strategic Services, den Vorläufer der CIA. Zwischen 1943 und 1949 versorgten sie die Amerikaner mit umfangreichen Dossiers über das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der NS-Diktatur, über Hitlers Kriegsstrategien und die Rolle des Antisemitismus.

ISBN 978-3-593-50345-5     39,95 €  Portofrei     Bestellen

Darüber hinaus entwarfen sie Pläne für den Wiederaufbau einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des "Dritten Reichs". So spielten sie bei der Entwicklung der alliierten Nachkriegspolitik, den Entnazifizierungsprogrammen und der Vorbereitung der Nürnberger Prozesse eine maßgebliche Rolle.

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»Wo man die auf mehr als 700 Druckseiten entfalteten Expertisen auch aufschlägt, man liest sich fest.« Klaus-Dietmar Henke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Aus der Einleitung von Raffaele Laudani

Inhaltsverzeichnis

Der Autor:

Franz Neumann (1900 - 1954), gilt als einer der Begründer der Politikwissenschaft in Deutschland; er lehrte seit 1948 als Professor an der Columbia University in New York. Herbert Marcuse (1898 - 1979) zählt zu den Hauptvertretern der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule; 1964 wurde er Professor an der University of California in San Diego. Otto Kirchheimer (1905 - 1965) lehrte ab 1955 Politikwissenschaft an der New School for Social Research in New York. Raffaele Laudani ist Professor für die Geschichte der politischen Theorie an der Universität Bologna.

Erstellt: 29.11.2018 - 07:42  |  Geändert: 12.12.2018 - 12:24

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