Tagebücher Band 10, 1922. Von Erich Mühsam

Während Tucholsky, Ossietzky, Pfemfert und Weinert die Weimarer Republik in der linken Presse auf den Prüfstand stellen konnten, war Erich Mühsam, allbekannt als schärfster Kritiker des nationalen Größenwahns, in bayerischer Festungshaft zum Schweigen verurteilt. Was ihm blieb, waren seine privaten Tagebücher, denen er alles anvertraute, was ihm helfen konnte, unter unmenschlichen Bedingungen Mensch zu bleiben. So wurde Mühsam zum Zeugen und Chronisten eines Strafregimes, in dem er bereits das Wesen des heraufziehenden Nationalsozialismus erspürte.

ISBN 978-3-940426-86-4     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Die historisch-kritische Ausgabe der "Tagebücher" wird von Chris Hirte und Conrad Piens herausgegeben. Sie erscheint in 15 Bänden im Verbrecher Verlag und zugleich als Online-Edition mit einem umfassenden Anmerkungsapparat unter www.muehsam-tagebuch.de. Zudem erscheinen die "Tagebücher in Einzelheften" auch als E-Book-Edition.

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Erich Mühsam auf Wikipedia

Dossier: Mühsam-Tagebücher: "Sich fügen heißt lügen"

 

Erstellt: 24.11.2018 - 07:34  |  Geändert: 07.03.2019 - 10:38

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