Lempi, das heißt Liebe. Von Minna Rytisalo

Der junge Bauernsohn Viljami hat sich in Lempi, die Tochter des Ladenbesitzers aus der kleinen Stadt Rovaniemi in Lappland, verliebt. Hals über Kopf heiraten sie, und Lempi, der das Landleben fremd ist, zieht zu Viljami auf den Hof. Um sie zu entlasten, stellt ihr Mann die Magd Elli ein, die insgeheim selbst gern an seiner Seite wäre. Nach einem einzigen glücklichen Sommer wird Viljami 1943 zum Kriegsdienst eingezogen. Als er zurückkehrt, ist die Stadt zerstört und Lempi verschwunden. Dass sie wie ihre Zwillingsschwester mit einem Offizier nach Deutschland gegangen sei, kann er sich nicht vorstellen.

ISBN 978-3-446-26004-7     21,00 €  Portofrei     Bestellen

Vielschichtig, emotional und mitreißend erzählt Minna Rytisalo in ihrem Debütroman von der Liebe.
Die Geschichte einer großen tragischen Liebe im finnischen Norden - hinreißend erzählt

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Autorin:

Minna Rytisalo, geboren 1974 in Lappland, arbeitet als Finnischlehrerin und schreibt einen literarischen Blog. Lempi, das heißt Liebe ist ihr erster Roman und wurde von finnischen Bloggern als bester Roman 2016 mit dem Blogistania-Finlandia-Preis ausgezeichnet; außerdem erhielt Rytisalo 2017 den Botnia-Literaturpreis.

"Kein Liebesroman, sondern ein Roman über Krieg, über Schicksal und über das, was wir uns wünschen und vorstellen und wie schief es gehen kann mit diesen zu großen, beladenen Wünschen." Elke Heidenreich, SRF Literaturclub, 09.10.18

"Der Reiz dieses Romans besteht in der kunstvollen Überlagerung der verschiedenen beschränkten Sichtweisen. Für jeder ihrer Figuren hat Minna Rytisalo darüber hinaus eine eigene Sprache gefunden. Minna Rytisalo macht Zeitgeschichte gerade dadurch spürbar und transparent, dass ihre Figuren darin feststecken ohne sie zu durchschauen." Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 09.10.18

"Oft überraschend und echt berührend." Brigitte Bücher-Extra, 26.0.18

"Minna Rytisalo entwirft in ihrem Debüt ein menschliches, allzu menschliches Panorama vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs." Salomé Schmid-Widmer, Schweizer Familie, 06.09.18

"Eine faszinierende, spannende Lektüre, ein Einblick in eine ferne, scheinbar vergangene Welt." Valeria Heintges, Luzerner Zeitung, 16.08.18

"Dass die Finnin Minna Rytisalo trotz des historischen Hintergrundes, des gewaltigen Anspielungsraumes und der Höhe der hier geschilderten Gefühle nie abrutscht ins Kitsch-Klebrige, sondern mit der Souveränität der literarisch Geschulten ihr stilles Debüt inszeniert, ist bemerkenswert." Jan Drees, MDR Kultur, 07.08.18

 

Erstellt: 23.10.2018 - 06:58  |  Geändert: 04.02.2019 - 04:40

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