Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Ego-Trip. Von Heike Leitschuh

Die Ichlinge kommen - bedroht das ständige Konkurrenzdenken unsere Gesellschaft?
Neoliberales Gedankengut schadet unserer Gesellschaft und lässt die Solidarität und den Respekt der Menschen untereinander schwinden. Immer mehr Menschen denken nur noch an sich, an die Karriere und die eigenen Bedürfnisse und behandeln ihre Mitmenschen deshalb mitunter wie den letzten Dreck. In der Politik und den Medien wird das Problem vernachlässigt und in seiner ganzen Tragweite bislang überhaupt nicht erkannt. Höchste Zeit also, umzudenken und gegenzusteuern, sowohl mit einer anderen Politik, als auch bei jedem Einzelnen von uns. Denn keiner will in einem Land leben, in dem jeder nur noch sich selbst der Nächste ist und nur noch das zählt, was sich rechnet.

ISBN 978-3-86489-228-8      19,00 €  Portofrei     Bestellen

 

Mehr Infos...

Autorin:

Heike Leitschuh hat Politikwissenschaften in Marburg studiert und war Redakteurin im Fachverlag der Ökologischen Briefe. Als selbständige Journalistin, Autorin, Moderatorin und Beraterin konzentriert sie sich vor allem auf Themenbereiche der zukunftsfähigen Unternehmensentwicklung, Postwachstumsökonomie, Transformationsprozesse und Nachhaltigkeit. Ihre Arbeiten wurden vielfach in Fach- und Publikumszeitschriften publiziert. Heike Leitschuh ist Autorin und Mitherausgeberin mehrerer Bücher und wohnt in Frankfurt am Main.

Die Ichlinge kommen Der gesellschaftliche Wahnsinn steckt auch immer mehr Bürger an. von Felix Feistel Der Neoliberalismus ist keine Ideologie, die sich allein auf die Wirtschaft beschränkt. Sie frisst sich tief in die Gesellschaft und in die Menschen hinein, verändert ihre Wahrnehmung von der Welt und somit auch ihr Verhalten untereinander. Rezension des Buches: „Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Egotrip“ von Heike Leitschuh. Rubikon 16.11.2018

Neoliberales Denken verklebt die Herzen und Hirne Wird unsere Gesellschaft zunehmend unsolidarischer? Ja, findet die Frankfurter Autorin Heike Leitschuh. Eigene Beobachtungen in ihrem Umfeld, aber auch Nachrichten aus den Medien hat Leitschuh zum Anlass für eine Recherche genommen, um der Frage nachzugehen, wie stark der Egoismus in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Ihr Ergebnis: Viele Bürger denken in erster Linie an sich selbst. Dieses Verhalten, so sieht es die Journalistin, ist vor allem an der neoliberalen Ordnung festzumachen, die in Politik und Gesellschaft seit vielen Jahrzehnten vorherrscht. Und: Politiker, aber auch die sogenannten Eliten, lebten ein negatives Verhalten vor, das dann auch bei den Bürgern zum Vorschein kommt. Ein Interview über eine „Kultur des Miteinanders“, die nicht mehr normal ist, so Leitschuh. Von Marcus Klöckner. → Nachdenkseiten 10.11.2018

 

Erstellt: 20.10.2018 - 07:31  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:58

Verlag: