Auf der Suche nach dem Wunderbaren. Poesie ist Widerstand. Von Konstantin Wecker

"Poesie findet sich nicht ab mit dem Machbaren." (Konstantin Wecker)
Poesie und Widerstand - auf den ersten Blick passen diese Worte nicht zusammen. Poesie gilt gemeinhin als etwas die Seele Aufbauendes, Tröstendes, ausschließlich der Schönheit Verpflichtetes. Widerstand hingegen wird gern im ausschließlich Politischen verortet, oftmals respektvoll wie bei den Widerständlern der Nazizeit, meist aber doch eher skeptisch beäugt, wenn es darum geht, das bestehende System zu verteidigen. Dabei ist Widerstehen eine unerlässliche, immer wieder neu aufzufrischende Lebenshaltung, um sich nicht einfach allem zu beugen, was einem als selbstverständlich aufgetischt wird.

ISBN 978-3-579-08726-9     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Streitbar wie eh und je
Poesie und Politik gehören zusammen
Ein anarchischer Psalm des Poeten
Die Kunst des Widerstehens lernen
Träger des Göttinger Friedenspreises 2018

Mehr Infos...

Autor: Konstantin Wecker, geboren 1947, Poet, Sänger und Komponist, engagiert sich seit Jahrzehnten für Zivilcourage, Pazifismus und Antifaschismus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Erich-Fromm-Preis (2007), dem Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises (2013), dem Erich-Mühsam-Preis (2016), dem Deutschen Kleinkunstpreis – Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz (2017), dem Bayerischen Staatspreis für Musik – Sonderpreis (2017) und dem Göttinger Friedenspreis (2018). Wenn er nicht gerade on tour ist, lebt er in München.

Vorwort von Gerald Hüther: Prof. Dr. Gerald Hüther, geb. 1951, gehört zu den renommiertesten Entwicklungsbiologen und Hirnforschern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher. Ein besonderes Anliegen ist dem dreifachen Vater, neue Wege anzustoßen, wie wir Kindern ihre angeborene Begeisterung fürs Lernen erhalten können.

Rezensionschwäbische 19.09.2018

 

Erstellt: 14.10.2018 - 15:38  |  Geändert: 04.02.2019 - 04:40