Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht Das Schicksal der 1933 gewählten SPD-Reichstagsabgeordneten von Klaus Schönhoven

Der Deutsche Reichstag ebnete am 23. März 1933 mit seiner Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz dem NS-Regime den Weg zur Alleinherrschaft. Nur die Fraktion der SPD widersetzte sich dieser parlamentarischen Weichenstellung zur Diktatur. Mit ihrem mutigen Nein lieferten sich die sozialdemokratischen Abgeordneten der grenzenlosen Rachsucht der Nationalsozialisten aus. Diese Studie richtet ihren Blick auf typische Charakteristika des gemeinsamen Schicksals der 120 sozialdemokratischen Fraktionsmitglieder während der zwölf Regimejahre des Nationalsozialismus.

ISBN 978-3-8012-0501-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Immer wieder werden auch individuelle Aspekte ihrer Leidenswege in dieser Zeit beleuchtet. Aus dieser doppelten Perspektive lässt sich verdeutlichen, dass die Biografien der SPD-Abgeordneten zwischen 1933 und 1945 oft einander ähneln, aber auch viele persönliche Facetten aufweisen. Der Autor verknüpft quantitative und qualitative Forschungsmethoden miteinander, wobei er statistische Befunde, überlieferte persönliche Dokumente, archivalische Quellen und Lebenserinnerungen exemplarisch auswertet. Die Themenschwerpunkte der einzelnen Kapitel handeln von Verhaftung und Ausgrenzung, Flucht und Emigration, vom Eigensinn der Verfolgten im Unrechtsstaat, von ihrer Entmenschlichung und Ermordung in den Gefängnissen und Konzentrationslagern der NS-Diktatur.

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Veranstaltungshinweis:

"Diktatur und Demokratie: Erinnerungskultur in Deutschland"
Buchvorstellung mit Vortrag von Klaus Schönhoven.
Georg Rosenthal, MdL, Oberbürgermeister a. D. und ehemaliger Akademiedirektor der Akademie Frankenwarte, wird den Abend eröffnen.

Termin: Montag, den 10. Juli 2017 um 19.30 h
Ort:       Dauthendeysaal, Falkenhaus Würzburg,
Der Eintritt ist frei

Der Buchladen Neuer Weg unterstützt die Veranstaltung mit einem Büchertisch

 

 

Erstellt: 05.07.2017 - 17:15  |  Geändert: 10.10.2018 - 17:12

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