Künstliche Intelligenz zur Einführung
Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der bestimmenden Themen der gegenwärtigen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Dieser Einführungsband von Sebastian Rosengrün bietet einen allgemeinverständlichen, aber technisch informierten Zugang zur geistes- und sozialwissenschaftlichen Reflexion von KI und ihren historischen Ursprüngen. Er beleuchtet nicht nur die gesellschaftlichen Herausforderungen, Versprechungen und Befürchtungen, die KI mit sich bringt, sondern zeigt kritisch auf, was es technisch und philosophisch bedeutet zu behaupten, dass Computer denken, fühlen oder handeln können.
Damit veranschaulicht er die Konsequenzen von KI für das menschliche Selbstverständnis, aber auch für soziale Beziehungen und wichtige philosophische Grundbegriffe wie Kreativität, Entscheidung und Verantwortung.
Rezension
Wer etwas Kluges über KI lesen will, hat es bei der aktuellen Flut der Bestseller-Titel zu dem Thema schwer. Nicht zu knapp gibt es da engagierte Gesellschaftsdiagnosen, wahlweise dystopisch oder hoffnungsvoll. Argumentativ sind sie aber meist recht dünn und oft eine Aneinanderreihung von Fakten, die durch argumentative Allgemeinplätze zusammengehalten werden. Da bräuchte es eigentlich ein Buch mit philosophisch-akademischem Know-how, das aber nicht zu dröge ist und alle aktuellen Diskurse unaufgeregt, aber klar auf den Punkt bringt. Genau so ein Buch gibt es schon und geschrieben hat es Sebastian Rosengrün, der als Philosoph und Programmierer alles kann, was man in diesem Feld heute braucht – Code schreiben, absurde Argumente zerlegen und in wenigen Zeilen anschaulich erklären, wie beispielsweise ein neuronales Netz funktioniert. Von Nicolas ecologies.de 09.04.2025
Weitere Pressestimme
Beim Thema Künstliche Intelligenz ist viel Halbwissen im Umlauf. Der Philosoph Sebastian Rosengrün erläutert im Interview, warum KI nicht rassistisch sein kann, nur wir zu echten Emotionen fähig sind und Algorithmen nicht über menschliche Schicksale entscheiden sollten. Philosophie Magazin