Omama. Von Lisa Eckhart

Der Debütroman der Kabarettistin Lisa Eckhart ist ein wilder Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

„Helga, schnell, die Russen kommen!“ 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ihrer schönen Schwester Inge um die Gunst der Besatzer. 1955 schickt man Helga dann aufs Land. Den Dorfwirt soll sie heiraten. Sowohl Helga als auch die Wirtin haben damit wenig Freude.

ISBN 978-3-552-07201-5     24,00 €  Portofrei     Bestellen

1989 organisiert die geschäftstüchtige Oma Busreisen nach Ungarn, um Tonnen von Fleisch über die Grenze zu schmuggeln. Bevor sie – inzwischen schon über achtzig – in See sticht und mit der Enkelin im handgreiflichen Wettbewerb um den Kreuzfahrtkapitän buhlt. Lisa Eckhart unternimmt einen wilden Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

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Lisa Eckhart widerspricht Vorwürfen: „Ich lasse keine Religion und keine Ethnie aus.“ Die Kabarettistin Lisa Eckhart hat turbulente Wochen hinter sich. Heute erscheint „Omama“, ihr erster Roman. Ein Gespräch über Identitäten, politische Korrektheit und das Schmerzempfinden des Publikums. Moderation: Ute Welty → Deutschlandfunk Kultur 17.08.2020

Lisa Eckhart: Die Hetzjagd geht weiter … Eine Ehrenrettung für eine wirklich bizarre und waghalsige Künstlerin. Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart sollte im Rahmen eines Literaturwettbewerbes in Hamburg ihr Buch "Omama" vorstellen. Dann kam es ganz anders. "Der Schwarze Block" verkündete Bedrohliches, die Veranstalter beugten sich der rohen und unermesslichen Gewalt und im Orchestergraben rieben sich einige die Hände. Von Wolf Wetzel → Telepolis 15.08.2020

Presse:

„Leserinnen und Leser, die eine gehörige Portion Satire vertragen und Lust daran haben, sich mit den eigenen Abgründen zu beschäftigen, finden in Eckharts „Omama“ ein wahres Lesevergnügen, gerade weil ihnen hier und da das Lachen im Halse stecken bleiben wird.“ Helen Roth, SWR2 lesenswert, 16.08.20

„Ein böser und lustiger Roman.“ Tobias Haberl, SZ-Magazin, 14.08.20

„Schwarzhumorig und bitterböse. Der satirische Grundton unterscheidet Lisa Eckharts 'Omama' vom Großteil der bekannten Großelternliteratur.“ Wolfgang Popp, Ö1 Morgenjournal, 12.08.20

„'Omama' will unterhalten und spielt auf jeder Seite mit verbalen Deftigkeiten. Der Roman hält mit viel Handlung bei der Stange, in den Szenen zur Besatzungszeit ist er böse und dennoch sensibel. Mag die Großmutter auch öffentlich furzen, er bleibt eine schamlose Liebeserklärung.“ Michael Wurmitzer, Der Standard, 12.08.20

„In ihrem Debütroman 'Omama' erzählt Eckhart mit viel Sprachwitz und ganz unsentimental von ihrer Großmutter.“ Lillian Moschen, ORF1 ZIB Nacht, 11.08.20

„Sprachlich erinnert Omama durchaus an die Kabarettistin. Das Assoziative in der Sprache, das Deftige in den Dialogen, der ausgesuchte Austriazismus. Lisa Eckhart ist mit 'Omama' eine Art feministischer Roman geglückt. Es sprechen fast nur Frauen miteinander, nur selten geht es um Männer. Es fehlt das Diabolische, und das ist ein Gewinn.“ Arno Frank, DER SPIEGEL, 08.08.20

„All das macht Mordsspaß, ist geschliffen und intelligent formuliert und ergibt in Summe ein funkelndes Debüt.“ Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 08.08.20

Lisa Eckhart beim MDR KULTUR Café → Lisa Eckhart Youtube 21.02.2021

Lisa Eckhart über ihren Debütroman "Omama"
Hanser Verlag Youtube 05.05.2020

 

Erstellt: 16.08.2020 - 06:25  |  Geändert: 02.03.2021 - 05:37

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