Reden wir MIT den Menschen, nicht ÜBER sie.
Gestern erreichte mich ein Feedback, das mich sehr berührte. Die Person spiegelte mir, dass ich anscheinend in der Lage UND Willens sei, mit vielen Menschen zu sprechen, ihnen Raum zu schaffen und zuzuhören. Um aus diesen Begegnungen Ableitungen für meine Arbeit zu treffen.
Das berührte mich, weil es nicht nur stimmt, sondern auch öffentlich immer und immer wieder anders dargestellt wird.
Ich sei die mit den "naiven Vorstellungen", den "radikalen Ideen", "weit weg von der Realität der Arbeiter*innen".
Stimmt nicht :-)
Mal wieder.
Wie schon ein paar Mal gespoilert:
Am 1.12.2025 erscheint unser Buch
"Nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand" –
unser Gespräch zwischen Thorsten Donnermeier, einem VW-Arbeiter, Tobi Rosswog, der zusammen mit anderen zwei Jahre in Wolfsburg die VerkehrsWendestadt gestaltete und Herausgeberin Kikan Nelle.
Unser Buch ist eine herzliche und gleichermaßen realistische Einladung zum Kampf für das Gute Leben für Alle.
Während viele Politiker*innen vollmundig von "den Arbeitern" sprechen und sie als Beweis gegen die notwendige und überfällige Transformation instrumentalisieren, gehen wir einen anderen Weg:
Nach der Buchveröffentlichung werden wir eine Diskussions- und Lesereise an vielen deutschen und österreichischen Industriestandorten durchführen. Nicht aus dem Berliner Regierungsviertel heraus theoretisieren, sondern vor Ort sein. Zuhören. Diskutieren. WIRKLICH ins Gespräch kommen.
Denn echte Veränderung entsteht nicht durch Sonntagsreden, sondern durch Dialog auf Augenhöhe.
Für einen Wohlstand, der allen zugutekommt.
Für eine demokratische Gesellschaft, die diesen Namen verdient.
Für eine Form von Industrie, die zukunftsfähig ist – sozial, ökologisch, ökonomisch.
Ich bin überzeugt:
Die Verkehrswende kommt von unten. Weil unten noch Empathie und Fürsorge füreinander gelebt wird. Und das wird richtig, richtig gut.