02.11.2021

Narrative #64 - Irina Liebmann

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auf Odysee (02.11.2021) 1:00:06

Medienpräsenz
Videokanal

Der Filmemacher Robert Cibis trifft die Berliner Schriftstellerin Irina Liebmann. Liebmann, Preisträgerin des Uwe Johnson Preises 2020, wird im Gespräch mit Robert Cibis der Frage nachgehen, wo eigentlich unser Verhältnis zum Schönen und Guten geblieben ist. Unserer heutigen Kultur scheint ein Begriff vom Schönen und Guten und überhaupt eine Vorstellung vom Gelingen zu fehlen. Stattdessen wird unsere Öffentlichkeit und Alltagskultur von Dystopien und Gewalt beherrscht. Disharmonien und Hoffnungslosigkeit dominieren, wohin man blickt. Angesichts dessen stellt sich die Frage, welche Zukunft eine Gesellschaft haben kann, die ihr eigenes Scheitern in fast allen ihren Selbstdarstellungen lustvoll vorwegnimmt und zelebriert?

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 6s

Erstellt: 12.03.2026 - 08:42  |  Geändert: 12.03.2026 - 08:42

verwendet von

Die Große Hamburger Straße ist eine Straße in der alten Mitte Berlins. Von dieser alten Mitte ist beinahe nichts mehr erhalten, denn abgerissen, begradigt und auch mal verschoben wurden die Häuser hier immer schon, zuletzt auch zerbombt, aber jedes Mal neu wieder aufgebaut.
Die Große Hamburger Straße ist eine kurze Straße. Man ist schnell hindurchgegangen, oder auch nicht. Irina Liebmann ist es geschehen, dass sie in der Großen Hamburger Straße stecken geblieben ist. "Ins Loch gefallen für viele Jahre." Warum kam sie dort nicht heraus?
Das fragt sie sich selber in diesem Buch. Was ist es, das sie nicht loslässt? Ein Geheimnis, es muss ein Geheimnis sein, und so erzählt sie es auch.