08.09.2025

Kritik? Unerwünscht!: Judith Scheytt über den Grimme-Preis und den Antisemitismus-Vorwurf als Waffe

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Im Januar 2025 erhielt die Medienaktivistin Judith Scheytt im Rahmen des Donnepp Media Award im Hause Grimme-Institut eine „Besondere Ehrung“ überreicht. Wenige Monate später wurde der Preis unter massivem Druck wieder aberkannt – begründet mit einem unseriösen 39-seitigen Papier voller Antisemitismus-Vorwürfen. Ein Papier, das höchstwahrscheinlich nicht von Menschenhand, sondern von einer KI zusammengeschrieben wurde, und aus wissenschaftlicher Perspektive ein großer Witz ist.

Im Interview mit etos.media spricht Judith Scheytt über:

• die Hintergründe der Preisverleihung
• die bizarren Vorwürfe des Vorsitzenden Jörg Schieb und warum das peinliche Papier wohl von einer KI erstellt wurde
• die Rolle pro-israelischer Lobbygruppen bei Angriffen auf kritische Stimmen
• die Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs
• und die persönlichen wie politischen Folgen solcher Angriffe für kritischen Journalismus in Deutschland

Hier könnt ihr Judith folgen:

  / judithscheytt  

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
23min 53s
Videoautoren

Erstellt: 09.09.2025 - 14:48  |  Geändert: 09.09.2025 - 15:04

verwendet von

Der Grimme-Preis (bis 2010 Adolf-Grimme-Preis)[1] ist eine Auszeichnung für Fernsehsendungen in Deutschland

Wikipedia (DE): Grimme-Preis

Als Journalist hat Fabian Goldmann aus dem und über den Nahen Osten berichtet, als Islamwissenschaftler die Wirkung orientalistischer und rassistischer Weltbilder untersucht und als Medienkritiker stereotype und diskriminierende Berichterstattung offengelegt. Mit diesem Buch bringt er all das zusammen.

Website von Fabian Goldmann: https://www.schantall-und-scharia.de/