Hrsg. Irmtraud Gutschke

Therapie
Erzählungen und Essays

Die unbekannten Erzählungen Hermann Kants - mit seinem letzten, bislang unveröffentlichten Interview.

Als Hermann Kant 2011 schwer erkrankte, bereitete ihn sein Arzt auf eine lange Therapie vor. Er riet ihm, sich seine Computer ins Krankenhaus bringen zu lassen. »In diesen sieben Wochen habe ich versucht, jeden Tag ein bisschen zu schreiben. Ich bin gerade mal zur Hälfte des Textes gekommen, aber der Arzt hatte den klugen Blick dafür, wie mir zu helfen war«, sagte Kant hinterher. Es wurde seine letzte literarische Arbeit. 

ISBN 978-3-351-03867-0 1. Auflage 12.04.2021 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Die Herausgeberin Irmtraud Gutschke hat sie zusammen mit jenen Erzählungen, die bislang nur in Zeitschriften erschienen und daher zu Unrecht übersehen wurden, zu einer literarischen Zeit- und Lebensreise zusammengestellt. Den Abschluss bildet das letzte, bislang unveröffentlichte Interview, das Hermann Kant im Winter 2014 gab.

»Literatur, das ist ein anderes Wort für Ausweg.« Hermann Kant.

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Inhaltsverzeichnis

Pressestimmen

»Es lohnt sich, das heute zu lesen, auch als Selbst-Therapie. Denn auch wenn Träume platzen, in der Beschreibung des großen Ironikers Hermann Kant ist das alles andere als ein elendes Leben.« Neues Deutschland 28.05.2021

»In beinahe jeder Zeile dieses Autors offenbaren sich Herkunftsschmerz und Veränderungsdrang.« Christian Baron der Freitag 20.05.2021

Mediathek

Literatur ist ein anderes Wort für Ausweg
nd.aktuell YouTube (02.06.2021)

Autoreninfos

Hermann Kant (* 14. Juni 1926 in Hamburg; † 14. August 2016 in Neustrelitz) war ein deutscher Schriftsteller...Kant hatte eine Reihe von Funktionen in der DDR inne: von 1981 bis 1990 war er Abgeordneter der Volkskammer der DDR und von 1986 bis 1989 Mitglied des ZK der SED. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erzielten in der DDR hohe Auflagen. Als sein Hauptwerk gilt das Buch Die Aula.

Herausgegeben und Nachwort von

Irmtraud Gutschke (Jahrgang 1950) ist eine deutsche Journalistin, Literaturkritikerin und Buchautorin, die lange als Literaturredakteurin bei der Tageszeitung „Neues Deutschland“ arbeitete und sich vor allem mit russischer und ostdeutscher Literatur beschäftigt hat. Sie studierte Slawistik und Anglistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte 1976 an der Humboldt-Universität zu Berlin über das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Werk des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow. Nach Jahrzehnten redaktioneller Arbeit für internationale Literaturtexte und Essays ist sie heute als freie Autorin tätig und schreibt Rezensionen sowie Sachbücher zu literarischen Themen und Autoren wie Eva Strittmatter und Hermann Kant. Zu ihren Veröffentlichungen zählen mehrere Bücher, in denen sie literarische Lebenswege und Werke analysiert und kontextualisiert. Gutschke spricht fließend Russisch und hat für ihre langjährige journalistische Tätigkeit 2022 den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis erhalten. 

Wikipedia (DE): Irmtraud Gutschke  |  Website: Irmtraud Gutschke

Erstellt: 10.07.2026 - 07:07  |  Geändert: 10.07.2026 - 07:27