Robert Menasse (Jahrgang 1954) ist ein österreichischer Schriftsteller, Essayist und politischer Publizist. Er studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte über den Außenseiter in der Literatur. Menasse veröffentlichte zahlreiche Romane, Essays und politische Schriften, in denen er sich unter anderem mit europäischer Integration, Demokratie und Erinnerungskultur auseinandersetzt. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er mit dem Roman „Die Hauptstadt“, der 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Neben seiner literarischen Arbeit tritt er regelmäßig als Redner und Kommentator in europäischen Debatten auf. Seine Texte verbinden erzählerische Literatur mit politischer Reflexion und zeitgeschichtlicher Analyse. Er lebt und arbeitet in Wien und Brüssel.

Wikipedia (DE): Robert Menasse  |  Website: Robert Menasse

9. Auflage 13.09.2017 , Deutsch

In Brüssel laufen die Fäden zusammen - und ein Schwein durch die Straßen. 

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an - die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen.

ISBN 978-3-518-42758-3 9. Auflage 13.09.2017 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)