Nico Rudolph, MdL BSW Sachsen (Medienpräsenz)

14:53

Quo vadis, BSW? In der ersten Folge von „Rudolphs Runder Tisch“ habe ich mit den Journalisten Dirk Pohlmann und Tom J. Wellbrock über die Zukunft des BSW gesprochen: über Parteiaufbau, Ostdeutschland und die Rolle alternativer Medien.

Daraufhin gab es von euch über 100 Kommentare. 👍 
Einige davon bespreche ich in diesem Video – „Rudolph reagiert“.

Dabei geht es um Fragen, Kritik und Anmerkungen, die in den Kommentaren besonders häufig auftauchten: Erwartungen an das BSW, politische Arbeit in Sachsen, Abstimmungen im Landtag und den Umgang mit Anträgen anderer Fraktionen – etwa von den Grünen, der Linken oder der AfD.

Übrigens: Bald folgt die zweite Folge von „Rudolphs Runder Tisch“. Dann diskutiere ich mit zwei spannenden Gästen über Digitalisierungszwang, Bargeldabschaffung und den Kampf um den Erhalt analoger Zugänge.

1:10:45

Ist das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) die notwendige Korrektur oder droht die parlamentarische Anpassung? Nico Rudolph (MdL Sachsen) analysiert in der Premiere seines neuen Formats „Rudolphs Runder Tisch“ die strategische Zukunft der Partei.

Zusammen mit den Journalisten Dirk Pohlmann und Tom J. Wellbrock beleuchtet er die Themen, die im Mainstream oft ausgespart werden: Der stockende Parteiaufbau, die Rolle Sachsens als politischer Seismograph und der aktuelle Stand zur Bundestagswahl-Auszählung vor dem Verfassungsgericht.

Ein Gespräch über Realpolitik, den Umgang mit der AfD und die Frage, wie viel „Osten“ das BSW braucht, um dauerhaft stabil zu bleiben.

Timestamps:
00:00 Einleitung und Begrüßung 
02:55 Erwartungen an das BSW 
08:07 Bundestagswahl und Verfassungsgericht 
13:52 Alternative Medien, Parteiaufbau und Zusammenarbeit 
20:22 Parlamentarische Praxis und Abstimmungsverhalten 
28:32 Opposition, Koalition und strategische Rolle des BSW 
38:48 BSW-Potenzial in Ostdeutschland 
42:02 AfD, soziale Frage und politische Abgrenzung 
48:43 Medien, Interviewwünsche und Kontaktschuld 
52:04 Osten, DDR und politische Prägung 
57:55 Ost-West-Gefälle und Zukunft des BSW 
01:05:59 Ausblick: Gesprächsformat und Berührungsängste 
01:09:43 Schlusswort und Dank

1:40:14

Wie frei ist die Kunst in Deutschland noch?
 
Über das und manch anderes spricht Nico Rudolph in Folge #3 von Rudolphs Runder Tisch mit den Musikern Tino Eisbrenner und Yann Song King.

Tino Eisbrenner war Sänger der DDR-Band „Jessica“, ist heute Solokünstler (u.a. mit einem eigenen Brecht- und Heine-Programm) und engagiert sich schon seit längerem für Völkerverständigung. Yann Song King wurde in der Corona-Zeit bei den ersten Dresdner Protesten gegen die Corona-Politik zum Protestsänger und bringt mit seinen oft satirischen Liedtexten Menschen aus ganz unterschiedlichen Lagern zum Lachen und Nachdenken.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Ermittlungsverfahren gegen den sächsischen Kabarettisten Uwe Steimle: Nach einigen streitbaren Witzen mit herben Pointen bei einer Parteiveranstaltung ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Störung des öffentlichen Friedens. Beide Gäste der Folge haben daraufhin einen Solidaritätsaufruf für Steimle unterzeichnet. Interessant: Nur einen Tag später erschien Danger Dans Lied „Keine Angst“. Darin heißt es unter anderem, man solle keine Fingerabdrücke hinterlassen und die Arbeit der Polizei selbst erledigen. Für die Gäste stellt sich die Frage, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird – gegenüber Danger Dan ist keine Strafanzeige bekannt.

Außerdem geht es um Meinungsfreiheit und Lawfare, um den Fall „Lügenfritz“, in dem ein Bürger wegen eines Facebook-Kommentars über Friedrich Merz zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, um EU-Sanktionen gegen kritische Stimmen wie Hüseyin Doğru und Jacques Baud sowie um ein Chemnitzer Kulturzentrum, das Martin Sonneborn zunächst einlud und später wieder auslud.

Immer wieder richtet sich der Blick auch zurück auf die DDR, ganz ohne Scheuklappen oder den ideologischen Blick, wie er von Staats wegen heute so oft verbreitet wird.