Robert Farle präsentiert sich als ideologisch unabhängiger Geist, dessen politischer Weg von der radikalen Linken zur parlamentarischen Rechten durch ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Establishment und eine pro-russische Friedenspolitik geprägt ist. Er distanziert sich im Prozess von rechtsextremen Auswüchsen der AfD, räumt jedoch ein, bestimmte Entwicklungen innerhalb der Partei möglicherweise unterschätzt oder „verdrängt“ zu haben.
Zeitmarken
- 00:00:00 – Einleitung: Vorstellung des Zeugen Robert Farle und Abriss seiner parlamentarischen Laufbahn.
- 00:02:05 – DKP-Vergangenheit: Erläuterung seines frühen politischen Engagements und seines „revolutionären Gens“.
- 00:05:58 – Wechsel zur AfD: Gründe für den Parteieintritt, insbesondere die Hoffnung auf eine konsequente Friedenspolitik.
- 00:08:17 – Parteiverbote: Farles ablehnende Haltung gegenüber Verboten und seine Sicht auf den Verfassungsschutz.
- 00:12:01 – Bruch mit der Fraktion: Der NATO-Beitritt von Finnland/Schweden als Wendepunkt und Grund für seinen Austritt.
- 00:14:05 – Parteinterne Einschätzungen: Seine Meinung zu Führungspersonen wie Chrupalla, Höcke und Krah.
- 00:15:40 – Zweitstimmen-Empfehlung: Warum er im Wahlkampf sowohl AfD als auch BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) empfahl.
- 00:20:08 – Systemkritik: Abschließende Kritik an Fraktionsstrukturen und der Finanzierung von „Kopfnickern“ in der Politik.