Brücke nach Osten DE (Medienpräsenz)

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Karin Kneissl, ehemalige Außenministerin Österreichs, musste 2020 aufgrund von Drohungen und politischem Druck ihr Land verlassen. Im Jahr 2023 zog sie nach Russland und übernahm die Leitung des Zentrums G.O.R.K.I. an der Universität St. Petersburg. Ihr neues Zuhause fand sie im Dorf Petruschewo in der Region Rjasan. Wie ist es, in einem fremden Land ein neues Leben zu beginnen? Welchen Zusammenbruch erlebt Europa heute? Und wofür ist Karin Kneissl ihren Feinden dankbar?

Zeitmarken

00:14 – Vorstellung 
01:10 – „Ich will mich nicht als Opfer sehen.“ 
02:11 – Der Einfluss von Kommunikationsagenturen auf die Politik 
04:00 – Die Welt wird schneller, die Rolle des Individuellen nimmt ab 
06:35 – Wie man in der Politik die staatlichen Gelder für das Image ausgibt 
08:24 – Über eine Zeit, in der ein Tweet mehr Resonanz hervorruft als ein Buch 
10:04 – „Ein gutes Buch kann die Augen öffnen.“ 
12:50 – Haben westliche Politiker keinen Sinn für Humor? 
16:09 – „Ich habe mein Land mit zwei Koffern und zwei Hunden verlassen.“ 
17:47 – Ist die öffentliche Diskussion in Russland besser als im Westen? 
18:54 – „Europa hat Recht und Freiheit verloren.“ 
24:14 – Der wirtschaftliche Zusammenbruch Europas 
26:02 – „Ich bin dankbar für die Normalität in Russland.“ 
30:00 – Über die Medizin in Russland 
31:16 – Über die Kommerzialisierung der Bildung 
33:36 – „Die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, ist verloren gegangen.“ 
35:35 – Wie sich russische Studenten von europäischen unterscheiden 
39:45 – „Im Osten sind Grautöne zugelassen.“ 
42:12 – Das Thema Demografie in Russland 
45:53 – Über das Leben im russischen Dorf 
52:07 – Über die Schwierigkeiten beim Umzug in ein fremdes Land 
56:42 – „Ich musste vermitteln, dass ich mehr als Walzer tanzen kann.“ 
01:01:49 – „Ich danke meinen Feinden.“ 
01:07:56 – Auf Russisch träumen