Russland Tagebuch (Medienpräsenz)

12:00

Neu-Delhi, 11. September 2026. Vor dem BRICS-Gipfel spricht Wladimir Putin auf dem BRICS-Wirtschaftsforum — hier die ganze Rede, zwölf Minuten, auf Deutsch.

Die Kernaussagen:
• BRICS habe in fünf Jahren über 40 Prozent der Weltwirtschaftsleistung erbracht, die G7 nur 29 Prozent. »Warum sie ›groß‹ heißt? Das verstehe ich nicht.«
• Der westliche Wettbewerb nehme »hässliche Formen« an: Zerstörung von Pipelines, blockierte Korridore, beschlagnahmte Schiffe.
• Gegen Russland gebe es über 30.000 Sanktionen.
• In der Eurozone sei die Industrieproduktion um 8 Prozent gesunken.
• Die Regeln von BRICS würden »nicht von der goldenen Milliarde« diktiert.

Zur Einordnung: Die Anteile beziehen sich auf die Kaufkraftparität; zu Marktpreisen liegt die G7 weiterhin vorn. Alle Zahlen sind Putins Darstellung.

2:57

Wladimir Putin äußerte sich am 2. September 2026 auf der Pressekonferenz nach dem Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Bischkek, Kirgisistan, zu aktuellen Vorwürfen gegen Russland.

Im Video geht es um drei zentrale Aussagen Putins:

1. Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig: Putin wies die Anschuldigungen deutscher Behörden zurück und führte sie auf die innenpolitische Lage in Deutschland zurück. Er nannte Wahlkämpfe, wirtschaftliche Fehlkalkulationen und Stellenabbau als Gründe für die Verdächtigung Russlands. Die Vorwürfe bezeichnete er als groben Fehler der deutschen Führung.

2. Nord-Stream-Pipelines: Er erneuerte seine Dementi zu den Explosionen der Gaspipelines und wies auch diese Vorwürfe von sich.

3. Äußerung Selenskyjs zu russischen Flugzeugen: Putin kommentierte eine Aussage des ukrainischen Präsidenten und bezeichnete diese, sollte sie so gefallen sein, als Staatsterrorismus. Er fügte hinzu: "Wir verhandeln nicht mit Terroristen."