Der betrogene Patient. Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen. Von Gerd Reuther

Nie waren die Heilungsversprechen größer als heute und doch ist die ärztliche Behandlung zu unserer häufigsten Todesursache geworden. Wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Erschreckend viele Behandlungen sind ohne nachgewiesene Wirksamkeit und oft wäre das Abwarten des Spontanverlaufs sogar wirksamer und nachhaltiger.

ISBN 978-3-7423-1034-7     19,99 €  Portofrei     Bestellen

Schonungslos ehrlich seziert Dr. med. Gerd Reuther nach über 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Seine Abrechnung ist aber nicht hoffnungslos, denn er zeigt auch auf, wie eine neue, bessere Medizin aussehen könnte. Sie müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistungen beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen.

Mit der Expertise eines Mediziners geschrieben, verliert das Buch trotzdem nie den Patienten aus dem Blick. Durch seine präzise Analyse der herrschenden Verhältnisse wird es zu einer Überlebensstrategie für Kranke, die ihr Leid nicht durch Medizin vergrößern wollen.

Der Spiegel-Bestseller als vollständig überarbeitetes und aktualisiertes Taschenbuch

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe bei Google Books

Das Hexenwerk. Viele Vorgänge rund um Corona erinnern an Zeiten, in denen Ablasshandel und Hexenverbrennungen noch an der Tagesordnung waren. Von Gerd und Renate Reuther → Rubikon 14.08.2020

Exklusivabdruck1 aus „Der betrogene Patient“. Produktionsfaktor Angst. Die Strukturen im Medizinbetrieb sind so gestaltet, dass immer wieder Krankheiten nicht geheilt oder gar durch die Behandlung erst hervorgerufen werden. Wenn das nicht mehr genügt, um ausreichendes Wachstum zu generieren — nun, dann muss man eben versuchen, auch an Gesunden zu verdienen. Der Schlüssel hierzu ist die Angst vor möglichen künftigen Erkrankungen. Da der präventive Sicherheitsstaat ohnehin en vogue ist, arbeitet auch die Gesundheitsindustrie mittlerweile verstärkt mit Vorsorge. Millionen kerngesunden Menschen ein pharmakologisches Erzeugnis spritzen können, ist der Traum aller Verkaufsstrategen in Pharmaunternehmen. Das Virus ist insofern für sie der größte anzunehmende Glücksfall. Rubikon 16.05.2020

Exklusivabdruck2 aus „Der betrogene Patient“. Knechte der Pharmaindustrie. Bei Medikamententests herrscht meist das Motto „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. Wenn ich ein Heilmittel einnehme, muss ich Vertrauen haben können, dass mein verschreibender Arzt nicht nur guten Willens ist – auch die Informationen, auf denen seine ärztliche Entscheidung beruht, müssen absolut zuverlässig sein. Davon kann im modernen kommerzialisierten Medizinbetrieb jedoch keine Rede sein. Die Forschung über Nutzen und Nebenwirkungen von Medikamenten ist zum großen Teil „gesponsert“, ihre Ergebnisse sind durch kommerzielle Interessen somit vorgeprägt. Auch der einzelne Arzt hat kaum mehr die Möglichkeit, Wahrheit von profitgetriebener Suggestion zu unterscheiden. Das medizinische Wissen wird zunehmend privatisiert und standardisiert. Ärzte nutzen nicht mehr Medikamente, um ihren Patienten zu dienen; vielmehr benutzt die Pharmaindustrie Mediziner, um Patienten ihre Erzeugnisse aufzuschwatzen. Rubikon 19.05.2020

Exklusivabdruck3 aus „Der betrogene Patient“. Gefährlicher Aktionismus. Für manche Ärzte ist eine schlechte Therapie besser als gar keine. Es gibt medizinische Unterversorgung, es gibt unzureichende und fehlgeschlagene Therapien. Eine Variante ärztlichen Fehlverhaltens wird dabei wenig beachtet: Überversorgung. Unnötige und dabei teure und quälende Therapien. Manchmal sogar Behandlungen, die mehr Schaden anrichten als es die ursprünglichen Symptome je hätten tun können. Das Fatale an unserem Gesundheitswesen ist: Solche Fehlleistungen rühren nicht nur von individuellem Versagen mancher Ärzte — sie liegen in der Logik unseres profitgetriebenen Systems. Während Ärzte und Krankenhäuser sich an falschen und übertriebenen Therapien bereichern können und dabei für sich selbst kaum Risiken eingehen müssen, haben Krankenkassen den finanziellen, Patienten oft den gesundheitlichen Schaden. → Rubikon 23.05.2020

Exklusivabdruck4 aus „Der betrogene Patient“. Der Mythos vom „Bakterienkiller“. Das Immunsystem ist zum bevorzugten Angriffspunkt der Pharmakologie verkommen. In einem MedizinerInnenleben gewöhnt man sich an so Manches: verstümmelnde Operationen ohne zwingenden Grund oder die Verordnung giftiger Substanzen ohne erwiesenen Nutzen. Der Radiologe Gerd Reuther hat sich in 30 Berufsjahren nicht an alles gewöhnen wollen, was als „state of the art“ bezeichnet wird. In seinem Buch hat er sich mit Prinzipien und Strukturen unserer heutigen Medizin auseinandergesetzt. Es ist eine veritable Kritik der medizinischen Unvernunft, deren Grundsätzlichkeit einen Vergleich mit den Kant‘schen Kritiken nicht unbedingt scheuen muss. Der Autor arbeitet heraus, auf welch tönernen Füßen auch unsere heutigen Formen der Behandlung stehen. Evidenzbasiert ist das Wenigste. Diagnosen charakterisieren nur selten Krankheitsbilder von den Ursachen her, sondern sind meist nur Beschreibungen von Krankheitsfolgen und Konstellationen von Symptomen. Der Autor wirft die Frage auf, wieso das Immunsystem als evolutionär erprobtes System der Selbstheilung zum bevorzugten Angriffspunkt der Pharmakologie geworden ist. Ein Beispiel für die pharmazeutischen Angriffe sind die Antibiotika, mit denen sich der Autor in diesem Exklusivabdruck auseinandersetzt. Rubikon 05.06.2020

Exklusivabdruck5 aus „Der betrogene Patient“. Die Symptomunterdrücker. Viele Ärzte zeigen ein systematisches Desinteresse an Krankheitsursachen, wodurch wahre Heilung erschwert wird. In diesem Auszug widmet sich Gerd Reuther vor allem der erschreckenden Gleichgültigkeit vieler Ärzte gegenüber dem längerfristigen Wohl ihrer Patienten. Diagnosen charakterisieren nur selten Krankheitsbilder von den Ursachen her, sondern sind meist nur Beschreibungen von Krankheitsfolgen und Symptomen. Mit Hilfe von für Patienten schwer verständlichen Fachtermini werfen sich Mediziner gegenseitig die Bälle zu, ohne den Wurzeln der Störung wirklich auf den Grund zu gehen. Diese Praxis ist nicht nur nachlässig, sie ist gefährlich. Denn was nicht gründlich auskuriert und nicht einmal verstanden wurde, kann und wird wiederkehren. Rubikon 30.07.2020

Exklusivabdruck6 aus „Der betrogene Patient“. Das Impf-Business. Das angebliche Corona-Allheilmittel ist weder ungefährlich noch sicher wirksam — sicher sind nur die Profite der Hersteller. Rubikon 04.09.2020

Die Gretchen-Frage. Wenn wir uns zwingen lassen, uns zwischen Gesundheit und Freiheit zu entscheiden, werden wir beides verlieren. Noch bis weit in das 20. Jahrhundert war bei Krankheitssymptomen erst einmal Selbstbehandlung angesagt. Die Erfahrung lehrte, dass unser Körper die Mehrzahl der Beschwerden alleine regelt. Die wenigen Hausmittel zur Unterstützung der Wundheilung, Abhilfe gegen Durchfall und Schmerzzustände hatte man selbst bei der Hand. Seit einigen Jahrzehnten haben wir unsere Unpässlichkeiten „Behandlern“ anvertraut und gar nicht gemerkt, welch schrecklichen Preis uns das kostet. Von Gerd Reuther Rubikon 10.06.2020

Trügerische Hoffnung. Politik, Medien und Pharmaindustrie schüren eine unverantwortliche Impf-Hysterie. Mehr als zwei Drittel der Deutschen lehnen gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel ab (1). Dies bedeutet allerdings nicht, dass unser Tellerinhalt frei von genetisch manipulierten Pflanzen und Tieren wäre. In der EU gelten Lebensmittel, die durch transgene Mikroorganismen hergestellt und Tiere, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gemästet wurden, als „gentechnikfrei“. Mit den neuen in Erprobung befindlichen Impfstofftypen sollen wir jetzt sogar selbst zu Produzenten von Fremdeiweißen umfunktioniert werden. Von Gerd Reuther Rubikon 09.06.2020

Der Corona-Tod. Behandlungen sind oft schlimmer als Krankheiten — auch während der Pandemie. Über Wochen zeigten Fernsehmonitore Ärzte und Schwestern auf Intensivstationen, die vermummt um das Leben Covid-Kranker kämpften. In Wirklichkeit herrschte auf deutschen Intensivstationen gähnende Leere. Und das war ein Segen für die Kranken. Freie Betten haben mehr Leben gerettet als die Intensivmediziner mit ihren Beatmungsgeräten und Medikamentenorgien. Dies legen jedenfalls die hohen Sterberaten in anderen europäischen Ländern mit voll besetzten Intensivstationen nahe. Von Gerd Reuther Rubikon 08.06.2020

Die Pseudo-Journalisten. Eines Tages werden die Schreiberlinge der selbsternannten „Qualitätsmedien“ bestenfalls noch Auftragsarbeiten mit Pseudonym unter die Leute bringen können. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich eine neue Spezies von Journalisten etabliert. Sie lehnen es ab, Zusammenhänge herzustellen und Schlussfolgerungen zu ziehen, auch wenn diese naheliegend oder gar zwingend sind. Selbst Beweise für Kausalitäten zählen nicht. Denn es gilt nun einmal: Wir leben in der besten aller Welten und böse Absichten gibt es nur im Fantasy-Genre. Lobbyisten vertreten bestenfalls ihre Interessen, schmieden aber niemals ein Komplott. Von Gerd Reuther Rubikon 01.06.2020

Desinformation. Die Schein-Wissenschaft der Medizin übernimmt das Kommando. Waren es früher päpstliche Bullen und Enzykliken, die den Menschen unmissverständlich sagten, wo es lang geht, hat heute „die Wissenschaft“ diese Funktion übernommen. Zwar geht es schon einmal ohne wissenschaftlichen Heiligenschein wie aktuell die Corona-Willkür zeigt, allerdings müssen spätestens dann akademische Kanonen aufgefahren werden, wenn sich Widerstand regt. Liefert die medizinische Wissenschaft wirklich Fakten? Von Gerd Reuther Rubikon 31.05.2020

Der Autor:

Dr. med. Gerd Reuther, Jahrgang 1959, ist Facharzt mit Lehrbefugnis für Radiologie. Als diagnostischer und interventioneller Radiologe ist er ein Vertreter der letzten fächerübergreifenden Disziplin in einem subspezialisierten Gewerbe. Er blickt auf 30 Berufsjahre zurück, in denen er leitende Positionen in drei verschiedenen Kliniken innehatte. Sein erstes Buch Der betrogene Patient ist ein Spiegel-Bestseller.

Rechnet nach 30 Jahren als Arzt mit seinem Berufsstand ab | Gerd Reuther | Radiologe
SWR1 Leute Youtube 09.04.2019

 

Erstellt: 07.04.2020 - 11:42  |  Geändert: 05.09.2020 - 17:47

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