Baubezogene Kunst. DDR. Von Martin Maleschka

Zur kulturellen Hinterlassenschaft der DDR gehört eine bemerkenswert große Anzahl an Kunstwerken im ­öffentlichen Raum. Diese Arbeiten waren ein integraler Bestandteil des Gesellschaftsbaus und spielten ­darüber hinaus bei der bildkünstlerischen Ausstattung der Stadtzentren und Wohngebiete eine bedeutende Rolle. Ihrer Bestimmung nach waren sie nicht bloß schmückendes Element, sondern hatten politische Botschaften beziehungs­weise ­idealisierte Bilder einer von Grund auf neu zu ent­wickelnden sozialistischen Gesellschaft zu vermitteln. Die von den Auftraggebern vorgegebenen Inhalte wurden durch die aus­führenden Künstler oft auf individuelle Art und Weise und unter Anwendung vielfältigster Techniken in bemerkenswerte Kunstwerke umgesetzt. Heute sind viele dieser Arbeiten akut von der Zerstörung bedroht.

ISBN 978-3-86922-581-4     48,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Cottbusser Architekt Martin Maleschka hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese gefährdete Kunstgattung fotografisch zu erfassen. Über die Jahre hat er die derzeit umfangreichste Bild-Dokumentation von baubezogener Kunst der DDR aufgebaut. Für ­diese Publikation wurden 120 erhaltene Kunstwerke zwischen Ostsee und Erzgebirge ausgewählt und in einen architektur­historischen Kontext eingebettet.

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Leseprobe des Verlags

Der Autor:

Martin Maleschka, Jg. 1982, Architekturstudium an der BTU Cottbus. Berufliche Erfahrungen u. a. bei O. M. A. in ­Rotterdam. Seine foto­grafischen Werke wurden in zahlreichen ­Ausstellungen gezeigt. Martin ­Maleschka lebt und ­arbeitet in Cottbus.

 

Erstellt: 07.01.2020 - 06:52  |  Geändert: 11.01.2020 - 09:06