Paradies. Von Toni Morrison

Es scheint, als läge ein Fluch über dem Städtchen Ruby, Oklahoma. Dessen Bewohner, Nachkommen ehemaliger Sklaven, bilden eine verschworene Gemeinschaft. Siebzehn Meilen weiter, in einem verlassenen Kloster, wohnt die Sünde in Gestalt von fünf Frauen. Ein großes Epos über eine von Rassismus, Bigotterie und Intoleranz bedrohte Gruppe schwarzer und weißer Frauen.

ISBN 978-3-499-22915-2     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Paradies ist ein Höhepunkt in Toni Morrisons grandiosem Zyklus über die Geschichte der Schwarzen in den USA, den sie mit Menschenkind und Jazz begann. Poetisch, episch und von großer Sprachgewalt, ist Paradies zugleich eine der wichtigsten Arbeiten in einem preisgekrönten literarischen Lebenswerk, das sich durch seine künstlerische Virtuosität ebenso auszeichnet wie durch sein menschliches Engagement.
Toni Morrisons erster grandioser Roman seit der Verleihung des Literatur-Nobelpreises 1993.

Mehr Infos...

Kein Baum der Erkenntnis in der Wüste. Aus Toni Morrisons "Paradies" vertreiben sich die Menschen selbst. Rezension von Monika → Papenfußliteraturkritik.de 01.12.1999

Träume von Peperoni und anderem. Sünde. Geschichte. Männer und Frauen. Toni Morrison verhandelt in ihrem neuen Roman viele ernste Dinge. Rezension von Susanne Mayer → die ZEIT 14.10.1999

Flugverbot im Garten EdenFAZ 12.10.1999

Hexen, Huren, Ketzerinnen. Großes Spektakel um den neuen Roman der Nobelpreisträgerin Toni Morrison: Die komplizierte Dichterin wird in den USA zur Heldin der Massenkultur → Spiegel online 19.01.1998

Literatur für alle. Martin Klepper im Gespräch mit Marietta Schwarz Toni Morrison hat ihr Publikum und die Kritiker begeistert. Das lag vor allem an ihrer Fähigkeit, Figuren zu erschaffen, mit denen man sich identifizieren kann, meint der Literaturwissenschaftler Martin Klepper → Deutschlandfunk Kultur 06.08.2019

Zum Tod von Toni Morrison. Mit wachem Blick, voller Menschlichkeit. Toni Morrison wurde eher unabsichtlich zu einer kulturellen Wortführerin des schwarzen Amerika. In ihren Romanen zeigte sie eine Welt, die den Weißen unbekannt war und von der Schwarze nicht dachten, dass sie von Bedeutung ist. Von Johannes Kaiser → Deutschlandfunk Kultur 06.08.2019

 

Erstellt: 23.08.2019 - 14:57  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:57

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