Fake und Fiktion. Über die Erfindung von Wahrheit. Von Thomas Strässle

Schluss mit dem Starren auf die Faktenchecks! Zur Halbzeit der Präsidentschaft von Donald Trump wissen alle, dass die Fiktion im Gewande des Fakes die Vorherrschaft der Fakten abgelöst hat. Die Instanz für Fragen der Fiktion, die Literaturwissenschaft, hat sich aber bislang vornehm zurückgehalten. Nun nimmt sich der Literaturwissenschaftler Thomas Strässle der Sache an. Jeder Fake ist eine Form von Fiktion, wie auch ein Roman Fiktion ist. Aber nicht jede Fiktion ist auch ein Fake. Was muss passieren, damit eine Fiktion als Fake für wahr gehalten wird?

ISBN 978-3-446-26229-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie lernen wir, Lügen zu unterscheiden - die schönen Lügen der Literatur von den bösen Lügen der Fakes? Davon handelt Strässles großer Essay.
Schöne Fiktion der Literatur oder dreckige Fiktion der Fakes? Thomas Strässles großer Essay über die Erfindung von Wahrheit.

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Was der Fake verrät. Herrschen heute tatsächlich überall Unwahrheiten? Der Literaturwissenschaftler Thomas Strässle gibt einen Crashkurs in Erzähltheorie und analysiert die unsichere Grenze zwischen Fälschungen und Fiktion. Eine Rezension von Maja Beckers → die ZEIT 01.05.2019

SWR Lesenswert 25.07.2019 (bis 19.07.2020)

Der Autor:

Thomas Strässle, geboren 1972, Professor für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft. Er lehrt an der Universität Zürich und leitet an der Hochschule der Künste Bern das transdisziplinäre Institut Y. Er war Juror beim Schweizer Buchpreis, ist Mitglied des Literaturclubs, Stiftungsrat der Max Frisch-Stiftung und schreibt für das Feuilleton der NZZ. Zudem besitzt er ein Konzertdiplom als Flötist und hat mehrere CDs eingespielt. Bei Hanser erschienen die Bücher Salz. Das weiße Gold (2007), Salz. Eine Literaturgeschichte (2009) und Gelassenheit. Über eine andere Haltung zur Welt (2013). https://www.rose.uzh.ch/de/avtl/persons/straessle.html

 

Erstellt: 14.08.2019 - 05:09  |  Geändert: 14.08.2019 - 05:10

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