Marx und die Roboter. Vernetzte Produktion, Künstliche Intelligenz und lebendige Arbeit. Hrsg. Sabine Nuss, Florian Butollo

Roboter, Künstliche Intelligenz und digitale Vernetzung treiben die Automatisierung der Produktion voran. Die lebendige Arbeit werde verschwinden, der Mensch endgültig ersetzbar, warnen die einen aufgeregt. Die anderen sehen Wachstumspotenziale, Standortvorteile - oder sogar neue Chancen zur Überwindung des Kapitalismus. Karl Marx war Zeit seines Lebens fasziniert von den Potenzialen der Technik, Produktivkraft war der Begriff, den er dafür prägte.

ISBN 978-3-320-02362-1     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie kann heute eine an Marx orientierte Analyse den technologischen Wandel erklären? Was ist das Neue, wo tritt nur das Alte in anderer Form auf die Bühne? Braucht die Kritik des Kapitalismus neue Begriffe?

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Künstliche Intelligenz auf Wikipedia

Leseprobe

Wie Karl Marx hilft, die Digitalisierung zu verstehen. Was Schreibmaschinen, Foodora und e-Mails, die man spätnachts beantwortet, mit den marx’schen Theorien zu tun haben, erklärt Herausgeberin Sabine Nuss im Interview mit Mosaik-Redakteurin Teresa Petrik. → mosaik 18.11.2019

Druck weicht nicht. Industrie 4.0 Roboter verändern alles. Und selbstredend sind Jobs in Gefahr. Ein Sammelband untersucht den Mythos. Rezension von Guido Speckmann der Freitag 11.09.2019

Buch der Woche der Freitag 25.07.2019

In den Maschinenfeierabend. Die Post-Work-Bewegung möchte uns endlich von der Lohnarbeit erlösen. Es ist die letzte Utopie, zu der westliche Gesellschaften noch fähig sind.Von Tobias Haberkorn → die ZEIT 13.02.2018

Vollautomatischer Kommunismus. An der Automatisierung ließen sich neue Gesellschaftsentwürfe erproben. Künftig könnte der Mensch die Maschinen für sich arbeiten lassen. Ist das eine Utopie? Von Adrian Lobe → die ZEIT 03.01.2017

 

Erstellt: 07.07.2019 - 06:09  |  Geändert: 27.11.2019 - 18:02

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