»Wir haben freier gelebt« Von Michael Meyen

Deutschland, einig Vaterland? Das kommunikative Gedächtnis der Deutschen ist gestört: Sie wollen sich nicht mehr über die DDR unterhalten. Michael Meyen zeigt auf, dass die Leitmedien seit 1990 fast ausschließlich von der Diktatur erzählen und uns so einen Anker für die kollektive Identität nehmen. Während die Westdeutschen zu wissen glauben, wie es "drüben" gewesen ist, vermeidet es der Ostdeutsche überwiegend, als DDR-Bürger enttarnt zu werden. Die Folgen: Die Muster "Arrangement" und "Fortschritt" verschwinden aus dem kollektiven Gedächtnis - und die Jugend hat ein Zerrbild vom Leben in der DDR.

ISBN 978-3-8376-2370-3     28,80 €  Portofrei     Bestellen

 

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Inhalt und Leseprobe

Presse:

»Michael Meyen überzeugt vor allem durch die angestellten methodischen Bezüge auf Erinnerungskonzepte [...] sowie auf sozialwissenschaftliche Herangehensweisen [...]. Diese Verknüpfung von Methoden unterschiedlicher Disziplinen führt zu einer fundierten Analyse der Erinnerungslandschaft DDR und ordnet sie zugleich nachvollziehbar ein.«  Mandy Palme, Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat, 37 (2015)

»Ein erhellender Blick auf den kollektiven und oft widersprüchlichen Erinnerungsdiskurs zur DDR.« Manuela Lück, Kulturpolitische Mitteilungen, 148/1 (2015)

»Höchst anregendes Buch.« Holger Böning, Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, 16 (2014)

»Insgesamt vertieft Michael Meyens Langzeit-Diskursanalyse bislang vorliegende Erkenntnisse. Zudem gleicht er seine Ergebnisse mit dem Chor des kommunikativen Gedächtnisses ab. Damit ist seine Doppel-Studie eine ertragreiche Pionierleistung.« Thomas Ahbe, Sehepunkte, 13/12 (2013)

»Wer angesichts des uferlosen Informationsangebots nach solider [...] thematischer Präsentation der Berichterstattung führender Printmedien über die DDR sucht, wird hier mit interessanten Auszügen und Hinweisen gut bedient.« Christoph Kleßmann, H-Soz-u-Kult, 01.10.2013

»Eine empfehlenswerte, interessante und informative Lektüre.«  Annette Alberer-Leinen, BDS-Newsletter, 3 (2013)

»Vorzüglich geeignet ist das Buch für die politische Bildung in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, da es eine Fundgrube von interessanten Zitaten ganz unterschiedlicher Herkunft [...] aufweisen kann.«  Hartmut M. Griese, www.socialnet.de, 10.06.2013

Der Autor:

Michael Meyen ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität München.

 

Erstellt: 25.04.2019 - 09:38  |  Geändert: 27.04.2019 - 09:21

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