Wo die Schakale heulen. Erzählungen. Von Amos Oz

Als Autor trat Amos Oz auf ihn bezeichnende Weise zum ersten Mal 1961 an die Öffentlichkeit, mit einem politischen Essay sowie einer Erzählung. Es folgten mehr als zwanzig Romane, Erzählsammlungen und Essaybände. In Wo die Schakale heulen, seiner ersten Buchpublikation aus dem Jahre 1965, acht Erzählungen, die erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen, ist in exemplarischer Weise mitzuerleben, wie Oz zu dem Schriftsteller geworden ist, der er ist.
In den Erzählungen sind alle den Autor prägenden Themen bereits versammelt: Der eminent politische Oz erzählt vom Kibbutzalltag in feindlicher Umgebung. Dabei zeigt sich: Politische Gegebenheiten sind äußerst wichtig für das individuelle und kollektive Handeln.

ISBN 978-3-518-42594-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Heulen der Schakale jenseits der Zäune ist der israelisch-palästinensische Konflikt präsent. Das Außen, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, erklärt jedoch nicht hinreichend das Verhalten der Einzelnen: Es hängt im gleichen Maße ab von den Traditionen, den Phantasien, dem Glauben. Auch in den frühesten Erzählungen erweist Amos Oz sich als Meister im Verfolg der luzidesten Regungen seiner Personen, die sich auf keinen vorgefassten Begriff bringen lassen. Hier haben die traumhaft-utopischen Aspekte seiner Bücher ihren Ursprung - auch wenn die Hoffnungen von Autor und Protagonisten auf politischer wie individueller Ebene nie in Erfüllung gehen.

Mehr Infos...

Leseprobe

In seinen frühen Erzählungen „Wo die Schakale heulen“ erzählt Amos Oz von einem „Land der Alpträume“. Rezension von Beat Mazenauer → Literaturkritik 2018/Nr.7

Endlich sind seine frühen Erzählungen aus den 60er-Jahren auf Deutsch erschienen. Amos Oz sorgt für Ernüchterung. Rezension von Welf Grombacher → Märkische Allgemeine 15.07.2018

Wie lässt sich eine gemeinsame Wohnung aufteilen? Zwei neue Bücher zeigen: Der Schriftsteller Amos Oz ist auch als Essayist einer der klügsten Analytiker seines Landes. → SZ 20.04.2018

Amos Oz bei Wikipedia 

 

Erstellt: 29.12.2018 - 06:20  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:58

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