Für einen linken Populismus. Von Chantal Mouffe

Kann es das geben, einen guten, linken Populismus? Chantal Mouffe vertritt die Auffassung, dass dies möglich und sogar notwendig ist - eine Position, die ihr auch Kritik eingetragen hat. Führt das nicht zu einer gefährlichen Emotionalisierung? Läuft das nicht ebenfalls auf eine Unterscheidung zwischen gutem Volk und bösem Establishment hinaus? Politik, so Mouffe, funktioniere nun einmal über konfrontative Wir/sie-Konstruktionen; und ja, es gebe eine Art "Oligarchie", die eine Verwirklichung demokratischer und ökologischer Ziele verhindere. Dies mache klare politische Alternativen und neue progressive Allianzen erforderlich. Eine so präzise wie provokante Intervention, die angesichts der Krise sozialliberaler Parteien und der Debatte um "Identitätspolitik" für Gesprächsstoff sorgen wird.

ISBN 978-3-518-12729-2     14,00 €  Portofrei     Bestellen

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Warum wir einen linken Populismus brauchen  Jenseits von Gauland und Wagenknecht: Ein Versuch, die progressiven Kräfte gegen den postpolitischen Konsens zu mobilisieren.Von Rüdiger Suchsland → Telepolis 13.10.2018

Populismus Von Gauland lernen? Alexander Gauland hat am Wochenende in der "FAZ" einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich zum Populismus bekannte. Die Empörung war groß. Vermutlich, weil der Text nicht n ur böse, sondern auch klug war. Eine Kolumne von Jakob Augstein Spiegel Online 08.10.2018

Philosophin Chantal Mouffe„Es braucht einen linken Populismus“ Chantal Mouffe im Gespräch mit Christian Möller Populismus kommt gut an: Laut einer Bertelsmann-Studie teilt fast jeder dritte deutsche Wahlberechtigte populistische Positionen. Ein Krisensymptom der Demokratie? Keineswegs, sagt Chantal Mouffe: Sie plädiert für einen linken Populismus. → Deutschlandfunk Kultur 07.10.20118

Linkspopulismus als progressive politische Strategie der Zukunft Die NachDenkSeiten haben die inflationäre und abwertende Verwendung des Begriffs „Populismus“ schon immer sehr kritisch begleitet. Bereits vor zwei Jahren schlug Albrecht Müller vor, den Begriff aus unserem Sprachgebrauch zu streichen, da er vor allem der Diffamierung und im Umkehrschluss der Reinwaschung der Diffamierenden diene. Einen anderen Weg schlägt nun die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe in einem Gastartikel für den Guardian vor. Mouffe will den Begriff positiv besetzen und sieht in einem radikalen Linkspopulismus nicht nur die einzige Chance, um dem grassierenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen, sondern auch den besten Weg, die Demokratie wieder zurückzugewinnen. → Nachdenkseiten 11.09.2018

«Wir brauchen einen Populismus von links» Chantal Mouffe ist die Grand Old Lady der postmarxistischen Politiktheorie. Sie warnt vor dem Rechtspopulismus – und kritisiert den Widerstand der Linken gegen politische Affekte. Interview von Daniel Binswanger → Republik 08.09.2018

„Macron als höchstes Stadium der Post-Politik“ In einem Debattenbeitrag in der Pariser Tageszeitung Le Monde wirft die belgische Politologin Chantal Mouffe[*] dem französischen Präsidenten Macron vor, in perfekter Art und Weise eine Politik zu verkörpern, die Debatten dadurch verhindert, dass sie jede Opposition zu Extremisten abstempelt – um ihr eigenes liberales Gedankengut durchzusetzen. Gerhard Kilper hat den überaus interessanten Beitrag für die NachDenkSeiten ins Deutsche übersetzt. → Nachdenkseiten 06.06.2017

Linker Populismus: Gegen Parolen helfen Parolen Die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe erklärt den Linken anhand rechter Denker, wie sie wieder groß und stark werden können. Von Thomas Assheuer → Zeit 05.09.2018

 

Erstellt: 22.09.2018 - 12:25  |  Geändert: 14.10.2018 - 11:42

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