Die Hungrigen und die Satten. Roman von Timur Vermes

"Wenn Timur Vermes' Erstlingswerk böse, realistisch und komisch ist, so ist sein zweiter Geniestreich böser, realistischer und komischer." CHRISTOPH MARIA HERBST

Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten, warten, warten. So lange, dass man in derselben Zeit eigentlich auch zu Fuß gehen könnte, wäre das nicht der sichere Tod.

ISBN 978-3-8479-0660-5    22,00 €  Portofrei     Bestellen

Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte dieser Lager besucht, erkennt der junge Lionel die einmalige Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Schöne und die Flüchtlinge werden zum Quotenhit. Und während sich der Sender über Live-Berichterstattung mit Zuschauerrekorden und Werbemillionen freut, reagiert die deutsche Politik mit hilflosem Wegsehen, Kleinreden und Aussitzen. Doch je näher der Zug rückt, desto mehr ist Innenminister Joseph Leubl gefordert. Und desto dringlicher stellen sich ihm und den Deutschen zwei Fragen: Was kann man tun? Und in was für einem Land wollen wir eigentlich leben?

Timur Vermes' neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, aktuell, radikal, beklemmend und komisch zugleich. DIE HUNGRIGEN UND DIE SATTEN fängt dort an, wo der Spaß aufhört.

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Bitterböse Satire über einen Flüchtlingsmarsch nach Deutschland Ein deutscher Fernsehstar, ein findiger Flüchtling, eine überforderte Regierung: Nach "Er ist wieder da" legt Timur Vermes mit "Die Hungrigen und die Satten" eine Gesellschaftssatire vom Feinsten vor, die unsere Realität schonungslos durchleuchtet und demaskiert. Von Irene Binal → Deuttschlandfunk Kultur 25.08.2018

 

 

Erstellt: 26.08.2018 - 22:44  |  Geändert: 04.02.2019 - 04:38

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