Redaktionsschluss. Die Zeit nach der Zeitung. Von Stefan Schulz

Es ist noch nicht lange her, da wurde die Presse als "Vierte Gewalt" aufmerksam beobachtet. Heute stellt sich die Frage: Wie viele Zeitungen wird es im 21. Jahrhundert überhaupt noch geben? Und was passiert, wenn kostenlose Medien im Internet den professionellen Journalismus verdrängen? Der Soziologe und Publizist Stefan Schulz hat erlebt, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in die Krise geriet. Und er hat bei den Internetkonzernen recherchiert, die Newsfeeds liefern, die von Algorithmen statt von einem urteilenden Verstand unter die Leute gebracht werden.

ISBN 978-3-446-25070-3     21,90 €  Portofrei     Bestellen

Wie wir mit den neuen Informationsangeboten souverän umgehen können, zeigt dieses Buch.Welche Folgen hat der digitale Wandel für unsere Gesellschaft? - Eine Bestandsaufnahme der Medienlandschaft von heute

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Medien: "Vom Thema Vertrauen und Glaubwürdigkeit ist nur Gerede übriggeblieben" Der Soziologe und Publizist Stefan Schulz über die Glaubwürdigkeitskrise der Medien Harmlose Leitartikel, Nachrichtensendungen, die auf die Verlautbarungen der Bundesregierungen warten bevor sie berichten, Hausbesuche bei Hasskommentatoren als einzig reflexives Element im deutschen Journalismus: Der ehemalige FAZ-Journalist Stefan Schulz hat sich intensiv mit der Berichterstattung in Deutschland auseinandergesetzt. Marcus Klöckner → Telepolis 15.04.2016

Warum soll ich ein Buch über die Zukunft des Journalismus lesen? Die Fragen nach der Zukunft des Journalismus behandeln auf kürzestem Wege auch die Fragen nach der Zukunft der Gesellschaft. Die Prämisse ist kurz aber unhintergehbar: Was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. 20 Jahre nachdem der Soziologe Niklas Luhmann das sagte, stellen wir heute fest: Die Angebote der Massenmedien nutzen wir in jeder freien Sekunde. Nur wie viel Journalismus steckt noch in ihnen? Über die Welt wussten wir nie so viel wie heute. Aber können wir uns noch darüber verständigen, was uns betrifft? Der Journalismus selbst beantwortet diese Frage heute je nach Prägung mit digitaler Euphorie oder ökonomischem Wehklagen. Deshalb muss es ein Buch sein, als Angebot, sich frei von der tagesaktuellen Dramatik mit Journalismus zu beschäftigen und darüber zu verständigen, in welcher Welt wir leben.  →  Verkündigung Redaktionsschluss 14.03.2016

 

Erstellt: 17.04.2016 - 12:14  |  Geändert: 07.07.2018 - 13:28

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