Krisen - Kämpfe - Kriege, Bd.1. Von Detlef Hartmann

Krisen - Kämpfe - Kriege, Bd.1. Von Detlef HartmannAlan Greenspans "Tsunami" - eine Angriffswelle zur Erneuerung kapitalistischer Macht. "Jahrhundert-Tsunami", so nannte Alan Greenspan, der einst mächtigste Banker der Welt, die blasenartige Kreditwelle, die 2008 die Weltwirtschaft überrollte.

ISBN 978-3-86241-448-2     14,00 €  Portofrei       Bestellen

Der Tsunami war gewollt, die Blase absichtlich, der Zusammenbruch wissentlich herbeigeführt, um die alte Welt zu zertrümmern und die kapitalistische Macht zu erneuern. Das Buch legt die unentdeckte Agenda eines epochalen kapitalistischen Angriffs offen, dessen Ende nicht in Sicht ist und dessen Folgen für die große Mehrheit der Weltbevölkerung katastrophal sind.

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Krise und Innovationskrieg von Detlef Hartmann Im Krieg, einem „neuen Krieg“, ja im „Weltkrieg“, einem „uns aufgezwungenen dritten Weltkrieg“ sehen uns meinungsmachende Blätter der deutschen Mitte gegen Formationen wie den „islamischen Staat“, die sich aus den „Zerfalls- und Entzivilisierungsprozessen in der arabisch-islamischen Welt“ geschichtsmächtig machen. Der Krieg ist real. Aber ist er uns aufgezwungen? Wo liegt die Urheberschaft am Zerfall, die Urheberschaft an der Aggressivität, an der Entzivilisierung? Die Frage ruft nach einer nüchternen historisch-materialistischen Analyse. Einer Analyse, die die ökonomischen Triebkräfte des Kapitalismus in den Mittelpunkt stellt. Denn es ist ihr Griff nach den lebendigen Quellen des Werts, der seine Aggressivität und entzivilisierende Gewalt auf jeder Stufe der kapitalistischen Entwicklung in historisch neuen Formen hervorbringt. Auch jetzt wieder, in einem auf Jahrzehnte angelegten Angriff, der den fordistischen Angriff von vor hundert Jahren auf neuem Niveau wiederholt. Weiterlesen

Hochrisikospiel zu Lasten der Schwachen. Die Finanzkrise von 2008 wird häufig auf das Versagen einzelner Akteure, auf kriminelle Machenschaften oder auf strukturelle Probleme der Gesamtökonomie zurückgeführt. Dieter Hartmann zufolge ist sie jedoch Ausdruck eines ökonomischen Paradigmenwechsels, der die ungezügelte unternehmerische Kreativität in den Mittelpunkt stellt. "Wir haben bis heute den Grund für den Zusammenbruch von 2008 und die Finanzkrise nicht begriffen, obwohl er in den Materialien der amerikanischen Zentralbank, der Federal Reserve Board, kurz 'Fed', offen zutage liegt. Aber die hat wohl niemand gelesen."So hebt Detlef Hartmann, Rechtsanwalt aus Köln und seit mehr als vierzig Jahren in sozialen Bewegungen aktiv, in seinem neuen Buch "Krisen – Kämpfe – Kriege: Alan Greenspans 'Tsunami'" an. Sein selbstbewusster Anspruch ist also ganz klar: Er hat sie gelesen, die Memoranden und Strategie-Papiere, die Diskussionsprotokolle und gesellschaftlichen Prognosen, die unter der Ägide des Fed-Vorsitzenden Alan Greenspan entstanden sind. Was Hartmann aus ihnen folgern will, ist nichts weniger als ein radikal anderer Blick auf die Finanzkrise von 2008.  Von Felix Klopotek. → Deutschlandfunk 21.12.2015

 

Erstellt: 16.09.2015 - 14:04  |  Geändert: 14.07.2018 - 00:18

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