Der Krieg ist vorbei. Von Philippe Delestre und Philippe Claudel

Der Krieg ist vorbei von Philippe Delestre und Philippe ClaudelWie kann man einen Krieg in Bilder fassen, der innerhalb von vier Jahren viele Millionen Menschen das Leben gekostet hat? 

ISBN 978-3-95518-009-6     19,90 €  Portofrei      Bestellen

Der lothringische Zeichner Philippe Delestre hat auf diese Frage seine ganz eigene Antwort gefunden und die Erfahrungen deutscher und französischer Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg in fast naiv anmutenden Aquarellzeichnungen festgehalten. Deren runde Formen und sanfte Farben lassen die Realität des Krieges die Schützengräben, die Schlachtfelder, die zerstörten Dörfer "noch obszöner, noch widernatürlicher" (Philippe Claudel) erscheinen. Zusammen mit ausgewählten Zeitzeugenkommentaren und literarischen Zitaten bilden Delestres Zeichnungen eine mosaikartige Chronik der Jahre 1914-1918.  Das Besondere: Deutsche und französische Soldaten begegnen sich immer auf Augenhöhe. Im Fokus stehen das gemeinsame Leid und schlussendlich die beginnende Aussöhnung.  Begleitet werden Delestres Zeichnungen von einem Vorwort des bekannten französischen Gegenwartsautors Philippe Claudel, der seine "Kriegskindheit" im Lothringen der 1960er Jahre beschreibt eine Kindheit in einer Landschaft und Familie, die von den Ereignissen des sogenannten "Großen Krieges" noch immer tief gezeichnet waren.

Der Titel ist Programm: Während das Buch den gesamten Kriegsverlauf beschreibt und bebildert, so ist es doch aus der Position der Heutigen gemacht. Der Krieg ist vorbei den Frieden müssen wir uns in Europa immer wieder erstreiten.

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Buchbesprechungen

  • Interview. Was sagt Karikaturist Delestre über seinen Weltkriegs-Zyklus? „Mein Stil ist tatsächlich eher naiv“: BZ-Interview mit dem französischen Karikaturisten Philippe Delestre über seinen Weltkriegs-Zyklus „Der Krieg ist aus“ Von BNÜ → Badische Zeitung vom 22.08.2014
  • Der Erste Weltkrieg in farbigen Bildern Die Graphic Novel „Der Krieg ist vorbei“ von Philippe Delestre und Philippe Claudel als ein Zeichen für den Frieden in Europa Von Cédric Piette → Literaturkritik.de

     

    Erstellt: 19.03.2014 - 12:05  |  Geändert: 11.02.2019 - 07:12