Überwachen und konsumieren. Kontrolle, Normen und soziale Beziehungen in der digitalen Gesellschaft. Von Nils Zurawski

Die Digitalisierung unserer Lebenswelten ist allgegenwärtig und ermöglicht die Überwachung unseres Alltages in bisher ungekannten Formen. Warum aber gibt es dagegen so wenig Widerstand, obwohl Datenschützer immerzu warnen und Whistleblower wie Edward Snowden das ganze Ausmaß der Massenüberwachung öffentlich machen? Nils Zurawski konstatiert, dass solche Fragen am Phänomen selbst vorbeigehen, wenn sie nicht die Bedeutung des Konsums als elementares gesellschaftliches Element ernst nehmen. Er zeigt, welche symbolische Kraft Technologien haben und wieso Digitalisierung zu einer Re-Feudalisierung von Lebenswelten führt. 

ISBN 978-3-8376-5606-0     19,00 €  Portofrei     Bestellen  
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In dieser Perspektive wird Überwachung zu einem Teil des Konsums und wirkt identitätsstiftend. Das Buch stellt Alternativen für andere Wege bereit, mit Digitalisierung umzugehen, und neue Möglichkeiten, Überwachung zu diskutieren.

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Inhaltsverzeichnis

Diverse Leseproben des Verlags

Optionsmaschinen und die Formatierung der Welt. Von Nils Zurawski → Telepolis 16.01.2021

Der Autor:

Nils Zurawski (Dr. habil.), Sozialanthropologe und Kriminologe, lehrt und forscht u.a. an der Uni Hamburg und bloggt unter surveillance-studies.org. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Überwachung, Konsum, Polizei, Gewalt, Friedensbildung, Konflikt und Doping.

 

Erstellt: 09.05.2021 - 20:10  |  Geändert: 09.05.2021 - 20:11

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