08.09.2026

Das Lied vom letzten Menschen: Eine Friedesnote von Marcus Klöckner über "Eiszeit" von Peter Maffay

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In dieser Ausgabe der Friedensnoten fragt sich Marcus Klöckner, was von Peter Maffay's Song „Eiszeit“ aus dem Jahr 1982, der inmitten einer Aufrüstungs-Euphorie eine nukleare Katastrophe beschwor, auf heute zu übertragen wäre. 

Das Hamburger Video

(Gitarrensolo ab 4:11)

Songtext zu „Eiszeit“]

[Strophe 1]
Berge spucken Lava aus
In den silberklaren Mond
Aschenregen fällt auf uns
Die Erde hat Milliarden Volt
Und aus den Quellen schießt
Glut so hoch bis zum Saturn
Atlantis kommt jetzt hoch
Doch wo bleibt der Mensch, der sich daran freut?

[Refrain]
Eiszeit
Eiszeit
Wenn die Meere untergeh'n
Und die Erde bricht

Kontinente rasen dann
In Sekunden auf sich zu
Wer sieht noch den letzten Blitz
Dann vor dieser Explosion?
Die Wolken sind so rot
Und wo einst die Wüste war
Gähnt nur ein schwarzes Loch
Und der letzte Mensch bittet um den Tod

Dann hat kein Sprengkopf mehr
Irgendwo ein letztes Ziel
Bleibt dies nur Utopie?
Rotes Telefon, wenn du versagst

Wenn die Meere untergeh'n
Und die Erde bricht (Und die Erde bricht)
Eiszeit (Eiszeit)
Eiszeit
Wenn die Meere untergeh'n
Und die Erde bricht (Wenn die Erde bricht)

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
20min 40s
Thematisierte Personen
Videoautoren

Erstellt: 10.09.2026 - 07:03  |  Geändert: 10.09.2026 - 07:26

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