12.08.2026

“Why Must Palestinians Be Polite During a Genocide?" | Susan Abulhawa

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Medienpräsenz

Susan Abulhawa spricht mit Ahmed Alnaouq über Gaza, Literatur, Zensur und die Kraft des Erzählens.

Die international erfolgreiche palästinensisch-amerikanische Romanautorin und Verfasserin von „Mornings in Jenin“ berichtet von ihren Erfahrungen bei einer Reise nach Gaza im Jahr 2024, bei der sie Hilfsgüter und Medikamente brachte und junge palästinensische Schriftsteller betreute, deren Leben unter der Last eines Völkermords zerrüttet worden war.

Sie erklärt, warum sie der Ansicht ist, dass die Palästinenser in Gaza selbst die Vorreiterrolle beim Erzählen ihrer eigenen Geschichten übernehmen müssen, und warum Tagebücher, Belletristik, Journalismus und Literatur Teil der historischen Aufzeichnungen werden können.

Das Gespräch beleuchtet zudem den enormen Druck, unter dem Palästinenser stehen, ihre Sprache zu zensieren, die Erwartung, dass Palästinenser „perfekte Opfer“ bleiben sollten, sowie die Konsequenzen, mit denen Schriftsteller rechnen müssen, wenn sie sich weigern, ihre Worte zu mäßigen.

Abulhawa spricht darüber, wie sie aus dem Gazastreifen zurückkehrte und erkannte, dass sie sich selbst zensiert hatte, über den Druck, dem sie in der Verlagswelt ausgesetzt war, und darüber, warum sie der Ansicht ist, dass der Verlust von Büchern, Verträgen oder beruflichen Chancen nicht schwerer wiegen darf als die Verantwortung, sich mit Nachdruck zu Wort zu melden, während sich der Völkermord Israels an ihrem Volk weiter entfaltet.


Susan Abulhawa joins Ahmed Alnaouq for a conversation about Gaza, literature, censorship and the power of storytelling.

The internationally bestselling Palestinian-American novelist and author of Mornings in Jenin discusses her experience travelling to Gaza in 2024, bringing supplies and medicine, and mentoring young Palestinian writers whose lives had been shattered under the weight of a genocide.

She explains why she believes Palestinians in Gaza must be at the forefront of telling their own stories, and why diaries, fiction, journalism and literature can become part of the historical record.

The conversation also examines the intense pressure placed on Palestinians to police their language, the expectation that Palestinians should remain “perfect victims,” and the consequences writers can face when they refuse to moderate their words.

Abulhawa speaks about returning from Gaza and realising that she had been censoring herself, the pressure she has faced in the publishing world, and why she believes that losing books, contracts or professional opportunities cannot outweigh the responsibility to speak out with force as Israel’s genocide against her people continues to unfold.

Sprache (Ton)
Englisch
Sprache (Untertitel)
Deutsch
Laufzeit
59min 29s

Erstellt: 24.08.2026 - 13:01  |  Geändert: 24.08.2026 - 13:14

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