05.06.2026

Zurück aus China: Die unaufhaltsame Skalierung der kognitiven Robotik

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Videokanal

Die nächste Stufe der künstlichen Intelligenz verlässt den Bildschirm. Frisch zurück von einer intensiven, elftägigen Forschungsreise durch China teile ich meine tiefsten Eindrücke über den rasanten Aufstieg der kognitiven Robotik. Wir stehen im Jahr 2026 am Beginn einer neuen industriellen Revolution: der Embodied AI Revolution. Es geht nicht mehr nur um Texte und Pixel im virtuellen Raum, sondern um Maschinen, die in der echten Welt sehen, laufen, greifen und kontinuierlich lernen.

In dieser Folge von Thomsens Thesen analysiere ich, warum die künftige kognitive Robotik die weltweite Automobilindustrie deutlich übertreffen wird und warum das fehlende „Weltverständnis“ (World Model) derzeit das letzte Nadelöhr der Entwicklung ist. Durch die Kombination aus rasanten Chip-Verdoppelungen und immer effizienteren Modellen trennen uns rechnerisch weniger als drei Jahre vom großen mechatronischen Durchbruch.

Für Europa und Deutschland bietet sich hier eine gigantische volkswirtschaftliche Chance. Die mechatronische Basis wird in China skaliert, aber das entscheidende Spezialwissen für konkrete Use Cases – sei es in der Pflege, Logistik oder Landwirtschaft – muss vor Ort programmiert und betreut werden. Mit Modellen wie Robotic as a Service können wir unseren akuten Fachkräftemangel lösen, Kosten drastisch senken und völlig neue Geschäftsmodelle etablieren. Wir müssen diese zwei bis drei Jahre jetzt klug nutzen, anstatt uns im China-Bashing zu verlieren.  Meine These:Zukunft entsteht nicht in der Theorie, sondern dort, wo Intelligenz physisch anfassbar wird. Wer jetzt die Use Cases besetzt, prägt die Industrie von morgen.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
34min 17s
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Erstellt: 07.06.2026 - 08:14  |  Geändert: 07.06.2026 - 08:14

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