11.04.2026

Pepe Escobar: Wie Iran 50 Jahre US-Vorherrschaft im Nahen Osten zerschmetterte

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1. Verhandlungen in Islamabad und der Waffenstillstand

  • Aktueller Status: Ein zweiwöchiger Waffenstillstand wurde vereinbart, nachdem er kurz nach der Verkündung fast gescheitert wäre [01:00]. Die Verhandlungen finden im Serena Hotel in Islamabad statt.
  • Delegationen: Auf iranischer Seite verhandeln Araki und Qalibaf. Die US-Delegation wird von JD Vance geleitet, begleitet von Vivek Ramaswamy und Jared Kushner [05:11].
  • Positionen: Die Standpunkte gelten als nahezu unvereinbar. Der Iran beharrt auf einem 10-Punkte-Plan, der ein Ende des Krieges an allen Fronten (einschließlich Libanon) fordert [17:48].

2. Strategische Lage des Iran

  • Straße von Hormus: Der Iran kontrolliert faktisch die Meerenge. Schiffe müssen Gebühren entrichten, wobei China bereits über das CIPS-System in Yuan (Petroyuan) zahlt [11:47]. Südkorea zeigt Bereitschaft, die neuen iranischen Regeln für die Durchfahrt zu akzeptieren [12:30].
  • Militärische Kapazitäten: Escobar berichtet von unbestätigten Informationen über drei große Frachtlieferungen aus China an den Iran, die möglicherweise schweres Verteidigungsmaterial oder Munition geliefert haben [09:20].
  • Einigkeit der Führung: Laut Alkhorshid ist die iranische Führung (einschließlich der Reformer und Konservativen) in der Außenpolitik gegenüber den USA völlig geeint und handelt unter der direkten Autorität des Obersten Führers [20:19].

3. Die Rolle der internationalen Akteure

  • China: Peking fungiert als Hintergrundgarant für den Iran und hat Teheran maßgeblich dazu bewegt, den Verhandlungen in Islamabad zuzustimmen [49:19]. Der Iran gilt als Chinas wichtigster Verbündeter in Westasien [52:02].
  • Russland: Profitiert von der aktuellen Situation durch steigende Ölverkäufe [44:31].
  • USA: Die Trump-Administration wird als unter Druck stehend beschrieben, da eine Fortsetzung des Konflikts die Weltwirtschaft gefährden und Trumps politisches Vermächtnis schädigen könnte [56:05].

4. Regionale Auswirkungen

  • GCC-Staaten: Der Golf-Kooperationsrat gilt als gespalten. Während Katar und Oman sich eher neutral verhalten oder zum Iran tendieren, befinden sich die VAE und Saudi-Arabien in einer schwierigen Lage aufgrund ihrer Nähe zu Israel und den USA [53:41].
  • Libanon: Ein Waffenstillstand ist ohne die Einbeziehung der Lage im Libanon laut den Analysten nicht denkbar [17:56].
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
57min 10s

Erstellt: 12.04.2026 - 08:00  |  Geändert: 12.04.2026 - 08:00

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