28.07.2025

Stärke des Rechts oder Recht des Stärkeren? Die Zukunft des Völkerrechts

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Medienpräsenz

In welchem Zustand sich die internationale Weltordnung befindet, vertiefen wir in dieser Episode. Kann angesichts der vielen Kriege weltweit von einer neuen Krise des Völkerrechts die Rede sein? Oder nehmen wir diese Krise nur jetzt erst wahr, seitdem uns Krieg in Europa geographisch wieder näher gekommen ist? Woher rührt die Unverhohlenheit, mit der Grundsätze der regelbasierten Ordnung derzeit offen in Frage gestellt werden? Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke. Und was muss passieren, damit sich ein Gegengewicht in der globalen Ordnung bilden kann?

Ein Podcast mit:
    
 •  Boris Mijatović, Mitglied des Deutschen Bundestages Bündnis 90/Die Grünen, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe
    
 •  Heike Krieger, Professorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Freien Universität Berlin
    
 •  Janina Dill, Professorin für Globale Sicherheit an der Blavatnik School of Government an der University of Oxford und Ko-Direktorin des Oxford Institute for Ethics, Law and Armed Conflict
    
 •  Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
28min 29s
Videoautoren

Erstellt: 11.03.2026 - 10:10  |  Geändert: 11.03.2026 - 10:10

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Der Angriff Russlands auf die Ukraine, die Eskalation des Nahostkonflikts nach dem 7. Oktober, der Angriff Israels auf den Iran – das sind nur einige, wenn auch entscheidende Entwicklungen der letzten Jahre, die zeigen, wie die »alte« internationale Ordnung erodiert und das Völkerrecht und die Menschenrechte zunehmend missachtet werden.

In dieser viel beschworenen Zeitenwende stellt sich die fundamentale Frage, ob das internationale Recht stark genug ist diesem Sturm zu widerstehen, oder in Zukunft einfach das Recht des Stärkeren gilt.