22.03.2024

Der erste Lehrer

Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Chingiz Aitmatow. Der Film handelt von dem ehemaligen Rotarmisten und kirgisischen Lehrer Düshen. Obwohl er nicht besonders gebildet ist, begeistert er seine Schüler, die ihn wegen seiner Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft mögen.

Der Roman "Der erste Lehrer"

Film „Der erste Lehrer“ (Pervyy uchitel, 1965) von Andrei Konchalovsky:

Inhaltsverzeichnis

  • [01:22] – Die Ankunft des Lehrers
    Djuischen, ein junger Komsomolze und ehemaliger Soldat der Roten Armee, kommt in ein abgelegenes kirgisisches Dorf (Ail), um dort die erste Schule zu gründen.
  • [02:29] – Erster Widerstand der Dorfbewohner
    Die Bauern begegnen Djuischen mit Skepsis und Spott. Sie sehen keinen Nutzen in Bildung und weigern sich, beim Umbau des alten Stalls zur Schule zu helfen.
  • [05:50] – Die Begegnung mit Altynai
    Djuischen trifft auf das Waisenmädchen Altynai, die bei ihrer hartherzigen Tante und ihrem Onkel lebt. Er erkennt ihren Wissensdurst und möchte sie in die Schule aufnehmen.
  • [08:41] – Die erste Unterrichtsstunde
    Djuischen beginnt den Unterricht. Er lehrt die Kinder die Grundlagen des Kommunismus, zeigt ein Porträt von Lenin und spricht über die Weltrevolution.
  • [10:03] – Fragen über Leben und Tod
    Eine Schülerin fragt, warum Menschen sterben. Djuischens Antwort führt zu einem ideologischen Streit mit einem Schüler, den er als „Sohn eines Kulaken“ bezeichnet.
  • [13:12] – Der beschwerliche Schulweg
    Im Winter muss Djuischen die Kinder auf seinem Rücken durch den eiskalten Fluss tragen, da es keine Brücke gibt und die Eltern ihnen nicht helfen.
  • [18:11] – Die Verhöhnung durch die Reichen
    Der wohlhabende Kartanbai verspottet Djuischens Bemühungen und bietet ihm spöttisch Arbeit auf seiner Mühle an.
  • [23:21] – Ideologisches Training: „Sozialismus“
    Djuischen lässt die Kinder das Wort „Sozialismus“ im Chor rufen, um ihren Kampfgeist zu stärken.
  • [25:08] – Sabotage und Zerstörung
    Gegner der neuen Ordnung versuchen, die Schule zu zerstören. Djuischen muss sich gegen die Angriffe der Traditionalisten wehren.
  • [32:36] – Die Nachricht von Lenins Tod
    Die Nachricht vom Tod Lenins erreicht das Dorf. Djuischen ist erschüttert, schwört aber, den Weg des „großen Lehrers“ fortzusetzen.
  • [40:50] – Das Fest und die Provokation
    Bei einem Dorffest kommt es zum Kräftemessen zwischen Djuischen und den Männern des Bais (Großgrundbesitzers). Er kämpft symbolisch gegen die „alte Welt“.
  • [50:48] – Unterricht über Feinde und Freunde
    Djuischen lehrt die Kinder, wer ihre Klassenfeinde (Bais, Mullahs, Kapitalisten) und wer ihre Freunde (Proletarier, Tschekisten) sind.
  • [53:24] – Der Überfall auf die Schule
    Männer des Bais überfallen die Schule, um Altynai gewaltsam zu entführen und sie als Zweitfrau zu verkaufen. Djuischen wird schwer misshandelt.
  • [01:06:24] – Altynais Schicksal
    Altynai wird gegen ihren Willen verheiratet. Djuischen versucht verzweifelt, sie zu retten, scheitert aber zunächst an der Übermacht der Tradition.
  • [01:13:20] – Die Schande und der Hass des Dorfes
    Das Dorf wendet sich gegen Djuischen. Man wirft ihm vor, die Ehre der Gemeinschaft beschmutzt zu haben.
  • [01:17:29] – Altynai als „erste befreite Frau des Ostens“
    Djuischen gelingt es schließlich, Altynai zu befreien. Er erklärt sie vor den Augen des Dorfes zur freien Frau und schickt sie zum Studieren nach Taschkent.
  • [01:21:24] – Der Abschied am Bahnhof
    Djuischen erklärt Altynai die Technik einer Lokomotive und verabschiedet sie in eine neue Zukunft.
  • [01:28:35] – Die Tragödie um Suwan
    Djuischen erfährt, dass sein Schüler Suwan bei einem Brand in der Schule ums Leben gekommen ist. Die Dorfbewohner fordern seinen Abzug.
  • [01:33:30] – Djuischens Schwur und das Fällen der Pappel
    Djuischen weigert sich aufzugeben. Er beginnt, die heilige Pappel des Dorfes zu fällen, um aus dem Holz eine neue, moderne Schule zu bauen.
  • [01:35:22] – Vision einer neuen Welt
    Djuischen schwört, dass eines Tages ein echter Lehrer mit Karten und Mikroskopen die Kinder unterrichten wird. Er beginnt allein mit dem Wiederaufbau.

Den Film finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=mw-fE1WO5oU

Sprache (Ton)
Russisch
Sprache (Untertitel)
Englisch
Laufzeit
1h 39min 4s
Ereignisdatum
1965

Erstellt: 09.03.2026 - 16:58  |  Geändert: 09.03.2026 - 17:33

verwendet von

"Es war im Jahr 1924. Wo heute unser Kollege liegt, war damals ein kleiner Ail von seßhafen armen Bauern. Ich war vierzehn Jahre alt. Im Herbst erschien im Ail ein fremder Bursche, der einen Soldatenmantel trug. Zuerst hieß es, der Fremde sei der Armee-Kommandeur gewesen, dann stellte sich heraus, daß es Düischen war."