Die Böden unter unseren Füßen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten.
Rettet den Boden! - Buchvorstellung mit Florian Schwinn
auf YouTube (22.10.2019) 26:37
Wir finden ihn unser gesamtes Leben lang unter den Füßen und dennoch wissen wir eigentlich wenig über ihn: Der Boden. Auf der Bühne der Buchkomplizen (https://www.buchkomplizen.de/) erläutert Florian Schwinn unser Verhältnis zur Basis, auf der wir tagtäglich stehen und gehen. Dass sich unsere Beziehung zu ihm zunehmend verschlechtert, liegt an der Sorglosigkeit um unsere Lebensgrundlage.
Die moderne Landwirtschaftsindustrie nutzt den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Dabei vergessen wir die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen. Was wir tun können, um sie zu retten, erklärt uns der Autor Florian Schwinn. Denn unser Leben ist nur möglich, wenn auch der Boden unter uns lebendig bleibt!