13.02.2026

Dokumentieren, was war – Kultur und Sprache seit 2020 | Michael Sailer

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Seit 2020 hat sich das Leben spürbar verändert. Der Münchner Künstler und Autor Michael Sailer hat den Wandel aufmerksam begleitet und in zwei Chroniken festgehalten.

Im Gespräch mit Michael Meyen geht es um Kultur im Ausnahmezustand, um die Rolle der Sprache in Umbruchszeiten und um die Frage, welche Folgen Ausschluss und Isolation haben – auf das kulturelle Milieu und ganz persönlich.

Das Gespräch berührt zentrale Fragen unserer jüngsten Zeitgeschichte: Wie reagieren Kunst und Kultur auf gesellschaftliche Umbrüche? Welche Rolle spielen Begriffe und Narrative? Und wie lässt sich eine Phase dokumentieren, die viele Menschen unterschiedlich erlebt haben?

Zeitmarken

00:00 – Worum wird es gehen? 
00:45 – Bier im Gespräch 
02:23 – Zwei Chroniken: „Ein riesiger Schwindel“ 
05:22 – Wer ist Michael Sailer?
09:39 – Papier schlägt Internet 
12:33 – Victor Klemperer als Maßstab 
17:05 – Sprache der Corona-Jahre 
20:39 – Beim Erinnern geht viel verloren 
22:17 – Satire, Ironie, Zynismus gegen den Horror 
23:24 – März 2020: Aus für die Kulturszene 
28:54 – Simulierter Krieg: „Ich mache da nicht mit“ 
31:54 – Folgen von Ausschluss und Isolation 
39:11 – Chancen für eine Aufarbeitung 
51:36 – Werbung und Ausblick

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
52min 23s
Thematisierte Personen

Erstellt: 14.02.2026 - 07:27  |  Geändert: 14.02.2026 - 07:50

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