28.07.2018

Joan Baez - Fare Thee Well Abschiedstour - Live @ Pariser Olympia 13.6.2018 (COMPLETE HD CONCERT)

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auf YouTube (28.07.2018) 1:31:12

Medienpräsenz
Videokanal

JOAN BAEZ gab auf ihrer „FARE THEE WELL“-Abschiedstournee  im Juni 2018 auch zehn (ausverkaufte) Konzerte im Pariser Olympia. Gemeinsam mit ihren Fans lässt die Folk-Ikone sechs Jahrzehnte Musik Revue passieren. Ein einzigartiger, emotionsgeladener Abend.
Für Joan Baez gehören Musik und gesellschaftliches Engagement zusammen. Die Sängerin zählt zu den herausragenden Figuren der Gegenkultur: Sie hat in Woodstock gesungen, ihre Stimme gegen den Vietnam-Krieg erhoben, an der Seite von Martin Luther King demonstriert und immer wieder Diktaturen auf der ganzen Welt angeprangert. Anliegen, für die sich die Amerikanerin heute genauso leidenschaftlich einsetzt wie in der 60er Jahren.

Anfang 2018 brachte Joan Baez zur großen Freude ihrer Fans ein neues Album heraus: „WHISTLE DOWN THE WIND“. Zehn Jahre zuvor hatte sie auf „Day After Tomorrow“ Songs von Tom Waits, Mary Chapin Carpenter, Josh Ritter und anderen eingespielt. Im Olympia stehen ihre neuen Lieder sowie ihre bekannten Hits und Kompositionen von Bob Dylan auf dem Programm. Neues, Altes und Coverversionen – was will man mehr bei einer Abschiedstournee? GOOD-BYE, JOAN!

SETLISTE des Konzertes

(01) DON'T THINK TWICE (Bob Dylan)
(02) GOD IS GOD (Stephen F. Earle)
(03) FAREWELL ANGELINA (Bob Dylan)
(04) WHISTLE DOWN THE WIND (Tom Waits - Kathleen Brennan)
(05) SILVER BLADE (Josh Ritter)
(06) IT'S ALL OVER NOW BABY BLUE (Bob Dylan)
(07) DEPORTEE (Woody Guthrie - Martin Hoffman)
(08) L'AUVERGNAT (Georges Brassens)
(09) DIAMONDS AND RUST (Joan Baez)
(10) ME AND BOBBY MC GEE  (Kris Kristofferson - Fred Foster)
(11) THE TIMES THEY ARE A CHANGIN' (Bob Dylan)
(12) THE PRESIDENT SANG AMAZING GRACE (Zoe Mulford)
(13) JOE HILL (Robinson Earl - Hayes Alfred)
(14) SEVEN CURSES (Bob Dylan)
(15) THE HOUSE OF THE RISING SUN (Woody Guthrie - Traditionnel)
(16) DARLIN' COREY (Traditionnel)
(17) GRACIAS A LA VIDA (Violeta Parra)
(18) IMAGINE (John Lennon)
(19) THE BOXER (Paul Simon)
(20) HERE'S TO YOU (Joan Baez - Ennio Morricone)

Sprache (Ton)
Englisch
Laufzeit
1h 31min 12s
Ereignisdatum
13.06.2018
Ereignisort
Paris (Frankreich)
Videoautoren

Erstellt: 12.01.2024 - 08:02  |  Geändert: 11.04.2026 - 09:51

verwendet von

Joan Baez (Jahrgang 1941) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Bürgerrechtsaktivistin. Sie wurde Anfang der 1960er-Jahre international bekannt und gilt als prägende Stimme der amerikanischen Folk- und Protestbewegung. Mit ihrer klaren Sopranstimme und politischen Haltung trat sie bei großen Bürgerrechts- und Friedensveranstaltungen auf. Viele ihrer Interpretationen traditioneller und zeitgenössischer Songs wurden zu Klassikern. Über Jahrzehnte veröffentlichte sie zahlreiche Alben und blieb weltweit auf Tourneen präsent. Ihr Engagement umfasst Themen wie Gewaltfreiheit, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte. Sie beeinflusste Generationen von Musikerinnen und Musikern und hat einen festen Platz in der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Wikipedia (DE): Joan Baez  |  Wikipedia (EN): Joan Baez  |  Website: Joan Baez  |  Youtube: Joan Baez - Official

Eine Stimme, die Generationen bewegt 

1959 revolutionierte Joan Baez mit ihrem Auftritt beim Newport Folk Festival die Musikszene. Ihre warme Sopranstimme und ihre Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit zogen das Publikum in ihren Bann. 

Mut und Menschlichkeit in Krisenzeiten 

Selbst in den schwierigsten Situationen, wie 1972 in einem Bunker in Hanoi, blieb Baez standhaft. Sie trat für Frieden ein, während sie unter Bombenbeschuss ihre Lieder sang und so ihre unerschütterliche Stärke demonstrierte. 

»Eigentlich bin ich keine Sängerin, sondern eine Politikerin. Seit ich zehn war, beschäftigte mich nur der eine Wunsch: dass die Leute aufhören, sich gegenseitig das Gehirn aus dem Schädel zu blasen.« Joan Baez

Die beispiellose Laufbahn von Joan Chandos Baez, der musikalischen Galionsfigur der Bürgerrechtsbewegung, des konsequenten Pazifismus und der US-amerikanischen Gegenkultur, umspannt mittlerweile annähernd sechs Jahrzehnte.