Der UN-Bericht über den «globalen Wasserbankrott» verschweigt die Ursachen. Geht uns das Wasser aus? Ja, aber wir sollten auch wissen, warum, um wirksam handeln zu können. Von Ricardo Petrella Zeitpunkt 26.02.2026
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Wie das Klima die menschliche Geschichte beeinflusst - 2., erweiterte Auflage.
Der bekannte Klimaforscher Heinz Wanner beschreibt die grundlegenden Vorgänge im Klimasystem. Das Klima des Holozäns wird ausführlich dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf auslösenden Faktoren der Klimaschwankungen sowie auf räumlichen Mustern des Klimawandels liegt. Der Autor schildert, wie einzelne Gesellschaften weltweit auf extreme Klimaperioden wie Trocken- oder Kältephasen reagiert haben.
Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft - scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Wo liegt der Weg zwischen Verbotsregime und Schuldfragen auf der einen und Wachstumswahn und Technikversprechen auf der anderen Seite? Diese Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel ausspricht.
Morgens Zähne putzen, etwas trinken, mittags schwimmen und danach duschen. Für all das brauchen wir Wasser. Auf der anderen Seite hören Kinder immer wieder, dass sie sparsam mit Wasser umgehen sollen. Warum? Ist Wasser irgendwann aufgebraucht? Wo kommt es eigentlich her? Und was macht Wasser so besonders? Wem gehört es? Ein bildstarkes Sachbuch ab 7 Jahren, das vieles erklärt, aber auch zeigt, wie wir unsere wichtigste Ressource bewahren, damit alle Menschen etwas davon zu haben.
Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen: Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?
Der heute vorherrschende Konsens über unser Klima lässt wenig Raum für andere ökologische Anliegen. Taktiken und Ziele des Klimaschutzaktivismus folgen immer noch dem gleichen Muster, das überhaupt erst zu Klimawandel und Umweltzerstörung geführt hat: Probleme wie Genmanipulation, riesige Biosprit-Plantagen oder die Anlage von Staudämmen werden ignoriert oder sogar als Lösung angeboten, was zu einer weiteren Verschärfung der Entwicklungs- und Globalisierungsproblematik führt.
Klimawandel neu gedacht - eine ganzheitliche Perspektive.
Das Buch stellt die gesamte Bandbreite des Mikroplastikproblems in unseren Gewässern vor, von der Entnahme von Wasserproben bis zu deren Analyse und Interpretation. Im Rahmen des Projekts "R(h)eines Wasser" hat der Autor den Rhein durchschwommen und bearbeitet anhand dieser Erfahrung ein sensibles Thema, das die Menschheit noch viele Jahre beschäftigen wird.
Atemberaubender Kontinent.
360-Grad-Aufnahmen von ganz weit oben zeigen Afrika in einer neuen Dimension. Man erfasst die Weite des Landes, die Beziehung seiner Bewohner zum Wasser und die Schönheit des Landes auf einen Blick. Das außerordentliche Querformat wird den Panoramaaufnahmen gerecht und unterstreicht die Bedeutung des Wassers für den Kontinent.
Die Allmende (Gemeingut) steht in ähnlichem Gegensatz zum Schrebergarten wie die Studentin Anja zu dem Kriminalpolizisten Bernd. Anja wird fast verrückt vor Wut über die globale Großindustrie, die das Gemeingut "Wasser" den armen Bewohnern Südamerikas wegnimmt, so dass sie beschließt, zu handeln. Sie will einen Topmanager entführen, um ihn zu zwingen, der Welt die Wahrheit zu sagen über die kriminellen und menschenverachtenden Methoden des Unternehmens. Dabei kommt ihr Bernd in die Quere, der Polizist, der sein Leben und sein Denken in festen Regeln geordnet hat. Sie entführt ihn und muss sich mit ihm auseinander setzen, bevor sie ihre gewagte Aktion starten kann.
Pia Klemp ist selber Aktivistin, als Kapitänin eines NGO-Schiffes kämpft sie gegen die schreienden Ungerechtigkeiten auf unseren Meeren. Ihr erster Roman ist atemberaubend spannend und zugleich in selbstironischer Leichtigkeit geschrieben.
Tropische Humanexperimente und die fragile Allmacht der Pharmakonzerne.
Einem Medizinskandal auf der Spur (der wenige Jahre nach Veröffentlichung dieses visionären Kriminalromans beinahe harmlos erscheinen könnte), reist ein marxistischer Literaturprofessor nach Mexiko. In einem Hotel am Rand des Urwalds recherchiert er für eine explosive Dokumentation über die Machenschaften des Konzerns mit dem zynischen Namen Humanity Pharm. Doch seine Redseligkeit und Schwäche für das andere Geschlecht machen ihn verwundbar. Als ein Tropensturm die ehemalige Hazienda mit dem Schwefelbecken von der Außenwelt abschneidet, schlägt der Mörder zu.
Marode Schulen und Krankenhäuser, explodierende Mieten in städtischen Zentren, steigende Preise für Wasser, Gas und Strom, geschlossene Filialen der Deutschen Post, "Verzögerungen im Betriebsablauf" bei der Deutschen Bahn - dies alles geht auch auf den großen Ausverkauf der öffentlichen Hand zurück, der in Deutschland während der Kanzlerschaft Helmut Kohls einsetzte. In der Überzeugung, dass Privatisierungen Dienstleistungen besser, billiger und bürgernäher machen, schüttelt "Vater Staat" bis heute immer mehr Aufgaben ab - wie ein Baum seine Blätter im Herbst.