Bertha von Suttner – eine laute Stimme für den Frieden.
In diesem Kurzporträt erzähle ich die dramatische und inspirierende Lebensgeschichte der ersten weiblichen Friedensnobelpreisträgerin. Eine Geschichte über Mut, Verlust, Armut, Liebe – und die Kraft der Worte gegen den Krieg.
Dieses Video begleitet Bertha von Suttner vom strengen Offiziersadel ihrer Kindheit, über ihre heimliche Liebe zu Arthur von Suttner und ihre Jahre der Entbehrung im Kaukasus, bis zu dem Moment, in dem sie erkennt, was Krieg wirklich bedeutet: kein Ruhm, keine Ehre – nur Leid, Armut und gebrochene Menschen.
Aus diesen Erfahrungen entsteht 1889 ihr Werk „Die Waffen nieder!“ – ein Roman, der Europa erschüttert, in 15 Sprachen übersetzt wird und die Sicht einer ganzen Epoche auf Krieg für immer verändert.
Bertha von Suttner wird zur lautesten Stimme gegen Militarismus, Mitbegründerin der Friedensbewegung und schließlich zur Inspiration für Alfred Nobels Vermächtnis.
1905 wird sie als erste Frau der Geschichte mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
Ihre Worte hallen bis heute nach:
„Die Menschheit muss wählen zwischen Barbarei und Menschlichkeit. Frieden ist eine Entscheidung.“
Nur wenige Wochen nach ihrem Tod bricht der Erste Weltkrieg aus – der Abgrund, vor dem sie ihr Leben lang gewarnt hatte.
Doch ihr Vermächtnis bleibt:
Frieden beginnt mit Mut. Und manchmal reicht eine einzige Stimme, um die Trommeln des Krieges eine zeitlang verstummen zu lassen.