Wir. Von Tristan Garcia

"Wir" zu sagen, ein "Wir" zu bilden ist die politische Handlung par excellence. Wie aber konstituiert sich ein politisches Subjekt? Wie funktioniert diese Identitätsbildung? Und wie hat sie sich historisch in den letzten zwei Jahrhunderten entwickelt? Das sind die Fragen, denen Tristan Garcia in seinem neuen hochaktuellen Buch nachgeht. Eine fulminante Analyse der Identitätspolitik.

ISBN 978-3-518-58724-9     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Der "Kampf der Kulturen", die Debatte um "den" Islam, um Geflüchtete, Rassismus, Feminismus oder "politisch korrekte" Sprache, um die Rechte der Tiere - immer geht es darum, im Namen eines "Wir" zu sprechen, sich abzugrenzen oder zu inkludieren, sich zu mobilisieren und zu organisieren. Die Intensität dieser Wir-Bildungen nimmt wieder enorm zu. Garcia tritt einen Schritt zurück und entwirft ein allgemeines Modell, das anhand von Mechanismen der Konturierung, Überlappung und Priorisierung zeigt, wie solche Wir-Identitäten gebildet werden. Und er erzählt die Geschichte ihrer Dynamik, ihrer Kontraktionen und Extensionen: eine Geschichte von Herrschaft und Widerstand.

»Wenn Tristan Garcia über Philosophie spricht, hat man das Gefühl, es geht ums Ganze.« Die Zeit

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→  Inhalt und Leseprobe

Ob über Einwanderung, Rassismus oder Sexismus diskutiert wird: Den Debatten liegt ein Wir-Konstrukt zugrunde. Philosoph Tristan Garcia geht diesem historisch, soziologisch und philosophisch nach: eine spannende Analyse der Identitätspolitik. Rezension von Ingo Arend → Deutschlandfunk Kultur 04.10.2018

Erstellt: 08.12.2018 - 06:34  |  Geändert: 08.12.2018 - 06:39

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