»Alle Verhältnisse umzuwerfen ... und die Mächtigen vom Thron zu stürzen.« Das gemeinsame Erbe von Christen und Marx. Hrsg. von Michael Ramminger und Franz Segbers

Ist es nicht gewagt, den kategorischen Imperativ von Marx mit einer Zeile aus dem "Magnificat" des Lukas-Evangeliums zusammenzubringen? Wenn anlässlich des 200. Geburtstages von Marx aus christlicher und theologischer Perspektive auf ein gemeinsames Erbe verwiesen wird, dann gibt es dafür gute Gründe: Gerechtigkeitstraditionen in der Bibel und bei Marx, Analogien zwischen dem Fetischbegriff und der biblischen Götzenkritik.

ISBN 978-3-89965-790-6     16,80 €  Portofrei     Bestellent
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Hinzu kommt die Praxis der religiösen und katholischen Sozialisten, Allianzen von Christ*innen und Marxist*innen in den Befreiungsbewegungen in Lateinamerika, Afrika, Asien und auch Europa. Allen gemeinsam geht es um solidarischen Umgang mit Migration, gegen soziale Ungleichheit, Krieg und die Zerstörung des Planeten Erde - und um die Überwindung des Kapitalismus. Mit diesem Buch soll daran erinnert werden, dass Karl Marx' Einsichten wichtige Voraussetzung von praktischer Kritik waren und sind - gerade auch für Christ*innen.

 

Mehr Infos...

"Die Kritik von Marx an der Religion seiner Zeit war berechtigt" Franz Segbers im Gespräch mit Anne Françoise Weber Der Sozialethiker und Altkatholik Franz Segbers findet bei Marx die besten Analysen zu heutigen Verhältnissen. Und auch der Papst benutze marxistische Begriffe, wenn er vom Fetischismus des Geldes spreche. → Deutschlandfunk Kultur 29.04.2018

 

 

Erstellt: 30.04.2018 - 15:37  |  Geändert: 14.05.2018 - 08:47

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