Zerbricht die Ukraine? Krisen, Konflikte und Krieg seit der Unabhängigkeit 1991 von Manfred Schünemann

Die Ukraine ist ein zerrissenes Land. Vielleicht war sie das schon immer. Und die Entwicklung seit der Unabhängigkeit 1991 und im Kontext globaler Prozesse hat die Widersprüche lediglich freigelegt und verschärft. Eine nüchterne Analyse provoziert folglich die Frage: Hat die Ukraine als Staat überhaupt eine Zukunft?

Manfred Schünemann stellt diese Frage nicht. Der einstige Diplomat weiß: vieles ist möglich, jähe Wendungen nicht ausgeschlossen. Und er weiß auch: Statt zu spekulieren sollte besser den Dingen auf den Grund gegangen werden. Er hat es getan und liefert Basiswissen, was aktuellen Berichten über die Lage in der Ukraine oft fehlt.

ISBN 978-3-945187-96-8     14,99 €  Portofrei     Bestellen

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Manfred Schünemann Jahrgang 1941, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Greifswald, Außenpolitik am Institut für Internationale Beziehungen Potsdam-Babelsberg und an der Diplomaten-Akademie in Moskau. Er arbeitete von 1969 bis 1990 im diplomatischen Dienst der DDR, darunter im Generalkonsulat in Kiew und in den Botschaften Belgrad und Moskau. Von 1991 bis 2005 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Verband für Internationale Politik und Völkerrecht sowie im Berliner Informaionszentrum für transatlantische Sicherheit. Dort bearbeitete er Forschungsprojekte zur Ukraine, Russland und der GUS. Diplomstaatswissenschaftler Manfred Schünemann ist Vizepräsident des Verbandes für internationale Politik und Völkerrecht e. V., Berlin, und publizierte in verschiedenen Periodika und Sammelbänden. Große Aufmerksamkeit erlangte er mit der Herausgabe der nachgelassenen Erinnerungen Gerd Königs, des letzten DDR-Botschafters in Moskau, »Fiasko eines Bruderbundes«, 2011.

"Die Illusionen in der Ukraine waren erheblich" Manfred Schünemann, langjähriger DDR-Diplomat in Moskau und Kiew, spricht im Interview mit Telepolis über die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Ukraine seit dem Umsturz vor vier Jahren. Von Stefan Korinth → Telepolis 21.02.2018

 

 

Erstellt: 21.02.2018 - 00:30  |  Geändert: 21.02.2018 - 00:35

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