Die Eiserne Ferse. Von Jack London

Im 27. Jahrhundert wird in einer hohlen Eiche eine Handschrift von Avis Everhard, der Frau des Sozialistenführers Ernest Everhard, gefunden. In ihr schreibt sie über ihre Beziehung zu Everhard und die gescheiterte proletarische Revolution in den Jahren von 1912 bis 1932.

DIE EISERNE FERSE ist ein dystopischer Roman von Jack London. Er erschien 1907 bei MacMillan in New York und 1908 bei Everett in London. Der in einer nahen Zukunft spielende Science-Fiction-Roman beschreibt in erster Linie die künftigen politischen und sozialen Änderungen und weniger den technologischen Fortschritt. Jack London schrieb den Roman nach seinen Erfahrungen in der Socialist Party of America und dem Scheitern der russischen Revolution von 1905, in die er große Erwartungen gesetzt hatte. Bei der Beschreibung der titelgebenden Oligarchie nimmt London hellsichtig spätere Strukturen des Totalitarismus vorweg, siedelt diese aber vor allem in den USA an.

ISBN (epub) 978-3-7467-9661-1     14,99 €  Portofrei     Bestellen
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Die eiserne Ferse stand im Mai 1933 auf Wolfgang Herrmanns Schwarzer Liste der verbotenen Bücher.  

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„Die eiserne Ferse“ oder Die Tendenz des Kapitals – Wie ist dieser ungewöhnlich strukturierte, Hoffnung und Katastrophe ineinander schichtende Roman einzuordnen, der 1907 die Weltbühne der Literatur betrat und manche Geister verwirrte, andere schockierte und entgegen der Erwartung Londons im eigenen politischen Lager zunächst mit Widerwillen aufgenommen wurde, einige Jahrzehnte später aber begeisterte. Von Mesut Bayraktar → NOUS. - Neue Literatur 12.07.2019

Jack London, Die eiserne Ferse. Welch eine eindrückliche schilderung einer politisch sozialen entwicklung (just in unsrem amerika, DEM amerika der gegenwart!!!)Jack London, Die Eiserne Ferse, London 1927 Einführung In den siebziger Jahren hat mir ein freund dieses buch geschenkt. Ich habe es gelesen in der behaglichen ruhe der doch recht sicheren zeit des schon ein wenig abgeschwächten kalten krieges. Welch eine eindrückliche schilderung einer politisch sozialen entwicklung (just in unsrem Amerika, DEM Amerika der gegenwart!!!) Ich musste das buch wieder lesen, weil es mir nie mehr ruhe gelassen hat. Jack London ist für mich wohl die wesentlichere, tiefer greifende figur als alle andern, mir kaum erreichbaren wie Marx-Engels-Lenin.Noch fast hundert jahre nach dem ersten erscheinen (1905) dieses buches in englisch ist es gerade zur zeit von geradezu beunruhigender (zum glück), wenn nicht gar beängstigender Aktualität. Weiterlesen → mj-arte.ch/mj-texte/E/eiserne-ferse.html

Jack Londons „Eiserne Ferse“ – Ein bleibender Klassiker Von Jack Hood 15. September 2012 “Ich bin tief versunken im Beginn eines sozialistischen Romans. (…) Ich werde ihn Die eiserne Ferse nennen. Wie ist das für einen Titel? Der arme nutzlose kleine Kapitalist! Meine Güte, wenn das Proletariat eines Tages aufräumt!“ Die Erregtheit dieses Briefes an einen Freund unterstreicht den Enthusiasmus, der die Arbeit von John Griffith Chaney, auch bekannt als Jack London (1876-1916), beflügelte, als er seinen ersten explizit politischen Roman, Die eiserne Ferse, schrieb. Er wurde erstmals 1908 vom Verlag Macmillan unter dem englischen Titel The Iron Heel veröffentlicht. → WSWS 15.09.2012

Jack London: Die Eiserne Ferse Eine Analyse von Armin Risi
 

 

 

Erstellt: 12.06.2016 - 07:58  |  Geändert: 27.07.2019 - 18:51

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